Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht - Kontakt: Bad Zwischenahn icon---Email gelb / Tel.: 04403-94880 | Edewecht icon---Email gelb / Tel.: 04405-9856611

Das Schulprogramm des GZE

(verabschiedet am 18.05.2009; aktualisierte Fassung beschlossen am 14.06.2022)

Kommunikation:

Kommunikation

GZE Logo 200pxWer wir sind:

  • Schulstandorte: Hauptstelle in Bad Zwischenahn für die Jahrgänge 5 bis 13; Außenstelle in Edewecht für die Jahrgänge 5 bis 9
  • Schulnummer: 68585
  • Schulträger: Gemeinde Bad Zwischenahn und Gemeinde Edewecht
  • Zahl der Schülerinnen und Schüler: 1334, davon 625 Jungen, 709 Mädchen 0 Divers; 906 Schülerinnen und Schüler in der Hauptstelle, 428 in der Außenstelle (Stand: 11.08.2026)
  • Zahl der Lehrkräfte: 116 Lehrerinnen und Lehrer waren am Stichtag aktiv am GZE im Schuldienst (darunter fünf Referendar*innen, eine Vertretungslehrkraft), zudem eine Pädagogische Mitarbeiterin.
  • Klassen:
    • 46 Klassen in den Jahrgängen 5 bis 11, davon 17 Klassen in der Außenstelle
    • 8,55 (rechnerische) Lerngruppen in der Qualifikationsphase mit insgesamt 171 Schülerinnen und Schülern (4,6 Lerngruppen im Jg. 12, 3,95 Lerngruppen im Jg. 13)
  • Abschlüsse: Abschlüsse der Sekundarstufe I (Gleichstellungsvermerk im Zeugnis)/ Schulischer Teil der Fachhochschulreife / Allgemeine Hochschulreife
  • Schwerpunkte in der gymnasialen Oberstufe: sprachlicher Schwerpunkt, musisch-künstlerischer Schwerpunkt, gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt, naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
  • Stundentafel: Die Gesamtkonferenz des GZE hat die Stundentafel 1 des Erlasses „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums" beschlossen.
  • Nach einer einjährigen Probephase und einer Befragung von Eltern, Schülern und Lehrern hat der Schulvorstand im Juni 2010 die Einführung des Doppelstundenmodells beschlossen.
  • Fremdsprachen: Englisch als erste Fremdsprache, Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache, als Wahlsprache (abhängig vom Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler) Französisch oder Latein, Latein als neu begonnene Fremdsprache in der gymnasialen Oberstufe (Kurseinrichtung ist abhängig vom Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler), wechselndes bilinguales Angebot (Englisch) in Biologie, Erdkunde bzw. Geschichte in verschiedenen Jahrgängen.
  • Fächerangebot und Wahl der Prüfungsfächer in der gymnasialen Oberstufe: Ob ein Kurs tatsächlich stattfindet oder nicht, hängt von der Anzahl der Anwahlen ab.

 

 

 

Wählbar als

Aufgabenfeld

Fach

Schwerpunktfach

3. Prüfungsfach

4. Prüfungsfach

5. Prüfungsfach

A Deutsch X X X X
Englisch X X X X
Französisch ab 6 X X X X
Latein ab 11        
Latein     X X
Russisch Nur als AG
Spanisch Nur als AG
Kunst X  X  X
Musik X      
Darstellendes Spiel        
B Politik-Wirtschaft   X X X
Geschichte X X X X
Erdkunde   X    
Wirtschaftslehre        
Philosophie       X
ev. Religion     X X
kath. Religion     X X
Werte und Normen        
C Mathematik X X X X
Biologie X X X X
Chemie X X X X
Physik X X X X
Informatik        
sonstige Fächer Sport        

 

Wie man uns erreicht:

Homepage: http://www.gze-ni.de/

Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht
Humboldtstraße 1
26160 Bad Zwischenahn
Telefon: (04403) 94880
Fax: (04403) 948829
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Außenstelle Edewecht
Göhlenweg 3
26188 Edewecht
Telefon: (04405) 9856611
Fax: (04405) 9856699
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unser Leitbild:

Unser Leitbild

GZE Logo 200pxDas GZE hat sich auf der Grundlage eines intensiven Austausches innerhalb des Kollegiums und nach Rücksprache mit der Eltern- und Schülerschaft ein Leitbild gegeben, das die zentralen Werte und leitenden Ziele von Lehrer(inne)n, Schüler(inne)n und Eltern dokumentiert. Im Rahmen einer Schulinternen Lehrerfortbildung und unter Beteiligung der Schüler(innen) und Eltern wurde das vorhandene Leitbild erneut reflektiert und auf der Gesamtkonferenz am 07. Mai 2014 in der folgenden Neufassung beschlossen.

Leitbild des GZE (Neufassung beschlossen auf der Gesamtkonferenz am 07.05.2014)

Das GZE versteht sich als eine lebendige und offene Schule.

Ihre Lebendigkeit erhält unsere Schule durch ein breites Bildungsangebot und das Engagement von Lehrer(inne)n, Schüler(inne)n und Eltern bei der Gestaltung eines aktiven Schullebens, das die Vielfalt der Interessen und Talente widerspiegelt.
Der Schulalltag am GZE zeichnet sich aus durch Freundlichkeit und Weltoffenheit. Ehrlichkeit und Respekt sowie die Fähigkeit, konstruktive Kritik zu üben und anzunehmen, werden als vorbildliche Verhaltensweisen auf allen Ebenen schulischen Handelns und Entscheidens angesehen. Dies schafft Vertrauen, das den Ausbau kooperativer Strukturen und kreative Freiräume ermöglicht.

Das GZE versteht sich als solide Schule.

Der Unterricht steht im Mittelpunkt unseres schulischen Handelns. Fachwissen und eigenverantwortliches Lernen werden kompetent und nachhaltig vermittelt. Unser solides Arbeiten bedeutet, in einem engagierten Miteinander leistungsbereit und konsequent zu handeln und Kriterien transparent zu gestalten. Entscheidend ist dabei Verlässlichkeit, die sich im Einhalten von verbindlichen Absprachen und Regeln zeigt. Wir überprüfen unsere selbst gesetzten Ziele regelmäßig.

Das GZE versteht sich als kooperative Schule.

Wir – Lehrer(innen), Schüler(innen), Eltern, Mitarbeiter(innen) und Schulleitung – kooperieren miteinander und mit (außer)schulischen Institutionen. Kommunikation und Zusammenarbeit erfolgen auf der Basis von Toleranz, Fairness und Verbindlichkeit. Sie schaffen Transparenz und ermöglichen Mitgestaltung. Wir unterstützen Projekte und Formen von Unterricht, die selbstständiges Denken und Handeln fördern und zur Leistung ermutigen. Schüler(innen) helfen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung. Der am GZE praktizierte Dialog und die Kooperation sollen beispielgebend wirken für solidarisches Handeln, auch über den schulischen Kontext hinaus.

Das GZE versteht sich als umwelt- und gesundheitsbewusste Schule.

Unsere Schule engagiert sich im Arten- und Naturschutz. Gedanken zur Nachhaltigkeit und zum gesunden Leben werden allen an der Schule Beteiligten durch Aktionen und im Unterricht nahe gebracht. Eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und des Vertrauens, ein achtsamer Umgang mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und seinem Umfeld sind wichtige Ziele des GZE.

Ist-Stand:

Ist-Stand

GZE Logo 200pxOrientiert am Leitbild unserer Schule können wir für den gegenwärtigen Stand unserer Arbeit hinsichtlich des Unterrichts sowie der schulischen und außer-schulischen Aktivitäten am GZE den nachfolgend dokumentierten Ist-Stand unserer Schule ableiten.

Die Bestandsaufnahme verdeutlicht die Vielfalt und Stärken unseres Schullebens. Sie bezieht Ergebnisse der Befragung zur Totalevaluation (SEIS – Selbstevaluation in Schulen), die 2013 und 2010 am GZE durchgeführt wurde, ein und greift verschiedene Bereiche des Orientierungsrahmens „Schulqualität in Niedersachsen" (2014) auf.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgt die Darstellung in Stichpunkten.

Das GZE – lebendig und offen

  • das GZE ist eine anerkannte UNESCO-Projektschule
  • das GZE ist eine anerkannte Schule im Programm Erasmus+
  • das GZE ist offene Ganztagsschule (Teilbindung für einen Tag in Jahrgang 8 und 9)
  • das GZE als Ausbildungsschule
  • Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen, insbesondere der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • drei Säulen der Studien- und Berufsorientierung
  • fächerspezifisches Informationsangebot über zentrale Inhalte, schuleigene Arbeitspläne, Projekte etc.
  • erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben (z.B. Jugend forscht, Schule und Wirtschaft, InTech, Lesewettbewerb, Bundesfremdsprachenwettbewerb, Big Challenge, IHK...)
  • Vielzahl an Arbeitsgemeinschaften (AG) aus unterschiedlichsten Themengebieten, u.a. in den Bereichen Musik, Theater, Sport und Informatik
  • GZE-Kulturfabrik
  • Tamiga-Projekt
  • zahlreiche an unterrichtliche Inhalte gebundene Exkursionen (s. schuleigene Arbeitspläne der Fächer)
  • Klassen-, Projekt- und Studienfahrten, insb. Kennenlerntage in Jahrgang 5, Klassenfahrten in Jahrgang 7 und Studienfahrten in der Oberstufe
  • abwechslungsreiche Austauschprogramme, z.B. die deutsch-französischen Austauschprojekte „Brigitte-Sauzay" und „Voltaire"
  • Comenius-Projekt
  • außerschulische Bildungsangebote/Schülerakademien
  • Sprachlernklasse
  • Inklusion von Schüler(innen)
  • Patensystem für neue Schüler(innen)
  • Gestaltung des Schulgebäudes durch Ausstellungen von Arbeiten der Schüler(innen)
  • Gestaltung des Schulhofes und des Außengeländes durch Schüler(innen) und Lehrer(innen)
  • Zusammenarbeit mit Werder Bremen sowie dem DFB und zahlreiche weitere sportliche Aktivitäten (schulintern und schulformübergreifend)
  • vielfältiges Informationsangebot durch die Homepage, den Online-Vertretungsplan, den schulischen Info-Monitor und den Schulflyer, intensive Öffentlichkeitsarbeit auch durch Presseartikel
  • Vorstellung des unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebots der Schule im Rahmen des Tages der offenen Tür
  • GZE-Schülerkalender SuSKa
  • Schuljahresanfangs- und abschlussveranstaltung mit allen Schüler(inne)n
  • Engagement beim Neubau des GZE-Ruderhauses
  • Kulturabende der Oberstufe und Schüler(innen)-Aktionen

Das GZE – solide

Das GZE – kooperativ

  • Kooperation innerhalb der Schule, mit schulischen und außerschulischen Institutionen
  • Nutzung von IServ zur schulischen Kommunikation
  • Förderung der Zusammenarbeit der Schüler(innen) mit anderen
  • „freundliche, konstruktive, fachlich anspruchsvolle" und unterstützende Arbeitsatmosphäre im Unterricht und im Kollegium
  • harmonisches Arbeitsverhältnis zwischen Lehrkräften und sonstigen Mitarbeiter(inne)n
  • Stärkung der Professionalität der Lehrkräfte und Förderung der Teamentwicklung im Kollegium
  • systematische Gestaltung der Berufseinstiegsphase neuer Kolleg(inn)en
  • Integration der Eltern in die pädagogische Arbeit, Zusammenarbeit mit dem Schulelternrat
  • Informations- und Beratungsangebote zum Übergang in die Einführungs- und in die Qualifikationsphase und zum Abitur für Schüler(innen) und deren Eltern
  • Beratungskonzept der Beratungslehrer (in) (Kooperation zwischen Beratungslehrer(in), Schüler(inne)n, Klassenleitung, Fachlehrkräften und Eltern)
  • Jahrgangsberatung für die Klassen 10
  • Schüler(innen) helfen Schüler(inne)n
  • Einfluss der Schüler(innen)vertretung bei wichtigen schulischen Entscheidungen
  • Kooperation zwischen Projektgruppen und Schülerrat
  • enger Kontakt und gute Zusammenarbeit mit anderen Schulen und die damit verbundene Erleichterung der Integration neuer Schüler(innen), besonders: Englisch (Übergang von der Grundschule ins Gymnasium), Kunst (Begabtenförderung)
  • Kooperationskreis von Oberschule und GZE
  • Teamaufsichten (Oberschule, Gymnasium)
  • Runder Tisch (Umweltbeauftragter, Schulleitung, Gemeindevertretung Bad Zwischenahn)
  • Fortbildung der Steuergruppe in Form eines Besuches des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lüdenscheid (2014) (Preisträger des Deutschen Schulpreises 2014)
  • enge Kooperation mit dem Sprachbildungszentrum Oldenburg (Netzwerk für Deutsch als Zweit- und Bildungssprache)

Das GZE – umwelt- und gesundheitsbewusst

Entwicklungsziele:

GZE Logo 200px

Entwicklungsziele

Um die Qualität der Schulentwicklung zu sichern und voranzutreiben, erfolgt sie in Qualitätszyklen im Umfang von drei bis fünf Jahren. Das GZE arbeitet aktuell im fünften schuleigenen Qualitätszyklus.

Koordiniert wird die Schulentwicklungsarbeit, die insgesamt kontinuierlich in zyklischen Prozessen (vgl. Beispiele zyklischer Prozesse) verläuft, durch die Steuergruppe, verantwortlich ist die Schulleitung.

Das GZE hat mit Beschluss der Gesamtkonferenz vom 14.06.2022 für den fünften schuleigenen Qualitätszyklus, der den Zeitraum der Schuljahre 2022/2023 bis 2024/2025 umfasst, folgende Ziele zur Schulentwicklung (Entwicklungsbereiche) in den Mittelpunkt gestellt:

  • Unterrichtsentwicklung: systematische Verbesserung der Unterrichtsqualität
    (auch unter Berücksichtigung der BNE-Initiative)
  • Digitale Bildung: systematische Implementierung des Umgangs mit digitalen Medien (im Rahmen eines weitergeführten Medien- und Methodenkonzepts im Verbund mit unserem Medienbildungskonzept)
  • Berufliche Bildung: Erweiterung fach(gruppen)spezifischer Maßnahmen beruflicher Orientierung (z. B. um externe Aspekte)

Die festgelegten Entwicklungsbereiche sind in unserem Leitbild verortet. In unserem schulischen Leben streben wir eine kontinuierliche Entwicklung darin an, unsere Ziele "solide", "lebendig und offen", "kooperativ" und "umwelt- und gesundheitsbewusst" zu handeln systematisch zu verfolgen.

Verschiedene Akteure, die in diesem Schulprogramm aufgenommen sind, haben neben einer Darstellung der Grundlagen ihrer Arbeit und deren Verortung im Leitbild ihre jeweiligen Ziele und Maßnahmen selbst formuliert (s. Einzelbeiträge im Bereich „Ist-Stand").

Insgesamt berühren die benannten Entwicklungsziele vor allem die Handlungsebene des Unterrichts und der Schule.

Maßnahmen:

Maßnahmen

Die mit Blick auf den aktuellen Qualitätszyklus V angepasste Fortschreibung der Schwerpunkte der Entwicklung des Schulprogramms am GZE finden Sie hier in der Maßnahmenplanung für das Schuljahr 2023/24:

 


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Das Umweltkonzept am GZE

GYMNASIUM

Bad Zwischenahn-Edewecht

_________________________________________________________________________________________

Umweltkonzept

Stand: März 2021 (aktualisierte Diskussionsfassung)

 

 1.         Rahmenbedingungen

1.1.      Umweltbildung als Bestandteil des Schulprogramms

Das Umweltkonzept in der vorliegenden Form ist Bestandteil des Schulprogramms des Gymnasiums Bad Zwischenahn – Edewecht (GZE).

Jedes neue Schulmitglied erhält mit seinem Eintritt in die Schulgemeinschaft einen Verweis auf die digitale Form des Umweltkonzepts. Zusätzlich wird es den Schülerinnen und Schülern mündlich erläutert. Es ist für alle Mitglieder der Schule verbindlich. Das Konzept soll über nachhaltiges Handeln und Verhalten aufklären und zu einer positiven Entwicklung des Umweltbewusstseins bei allen Schulmitgliedern beitragen. Die dem Konzept zu Grunde liegenden Gedanken müssen deshalb im Schulunterricht ihren Niederschlag finden.

 

1.2.      Arbeitskreis „Umwelt am GZE“

Um den besonderen Stellenwert der Umweltbildung am GZE als übergeordneten Lehr- und Lernbereich hervorzuheben, wurde ein Arbeitskreis „Umwelt am GZE“ eingerichtet. Die Leitung dieses Arbeitskreises obliegt zwei KollegInnen, die sich die Aufgabenbereiche teilen. Mitglieder des Arbeitskreises, der sich etwa vier Mal im Jahr trifft, sind Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern.

Wesentliche Aufgabe des Arbeitskreises ist es, die Umsetzung und Einhaltung des Konzepts zu prüfen, die Weiterentwicklung zu betreiben, Arbeitsgruppen zu speziellen Umweltthemen einzurichten, die Arbeit der entsprechenden Gruppen zu koordinieren, nachhaltiges Handeln in die verschiedenen Gremien zu implementieren und der Umweltbildung durch Aktionen und Maßnahmen in der Schulöffentlichkeit Präsenz zu verleihen.

In den Arbeitsplänen der einzelnen Schulfächer sollen fachspezifische Umweltthemen hinreichend berücksichtigt werden und gesondert ausgewiesen werden. Diese Unterrichtsthemen werden von dem „Arbeitskreis Umwelt“ in einem „Leitfaden zur Umweltbildung am GZE“ zusammengefasst.

Der „Arbeitskreis Umwelt“ ist Ansprechpartner für alle das GZE betreffenden Umweltfragen und muss bei Entscheidungen zu baulichen Maßnahmen, Schulhofgestaltung, Renovierungsarbeiten, Ersatzbeschaffungen sowie Umwelt-Aktionen mit einbezogen werden.

Auf den Gesamtkonferenzen eines jeden Schuljahres berichten die Umweltbeauftragten über die Projekte im Bereich „Umwelt am GZE“.

 

1.3       Umweltetat

Dem „Arbeitskreis Umwelt am GZE“ wird ein eigenes Budget im Schuletat zugewiesen.

 

 

2          Umwelt und Schule

2.1       Umwelt im Unterricht

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer behandeln die in dem gültigen „Leitfaden zur Umweltbildung am GZE“ zusammengefassten und für ihr Fach relevanten Themen. Zu Beginn der Schulzeit am GZE werden den Schülerinnen und Schülern in mindestens einer Doppelstunde die Grundsätze des Umweltkonzepts klassenweise erläutert.

Es sollte weiterhin geprüft werden, ob sich der Unterricht zu einzelnen Themen bzw. entsprechend den Vorschlägen als Projektarbeit fach- bzw. lerngruppenübergreifend organisieren lässt. Weiterhin gibt es in der Oberstufe ein Seminarfach im Bereich Umwelt.

Interessierten Schülerinnen und Schülern wird über den planmäßigen Unterricht hinaus die Möglichkeit geboten, an Arbeitsgemeinschaften zu Umweltthemen teilzunehmen.

Für diese Arbeitsgemeinschaften werden Lehrerstunden zur Verfügung gestellt.

 

2.1.1        Materialien zu Umweltthemen

Viele Materialien für umweltbezogene Themen stehen zur Verfügung: Messgeräte für den Stromverbrauch, für Temperaturmessungen und Beleuchtungsmessungen; eine Sonnenkollektor-Modellanlage, ein Photovoltaik-Koffer, eine PC-gestützte Wetterstation, ein CO2-Messgerät, ein Schalldruckmessgerät, Fachbücher, Unterrichtsmaterialien, Broschüren, Videos und DVDs zum Thema.

In den Schulbibliotheken befindet sich Literatur zu Umweltthemen.

 

2.1.2       Information der Schulöffentlichkeit

In den Pausenhallen befinden sich „Schwarze Bretter“ für Umwelt-Informationen. Die Gestaltung der Bretter obliegt dem „Arbeitskreis Umwelt“. Ebenso wird auf der Homepage des GZE regelmäßig über aktuelle Aktionen berichtet.

 

2.2          Umwelt im außerunterrichtlichen Schulleben

Außerunterrichtliche Aktivitäten bieten viele Gelegenheiten, Umweltbildung zu betreiben, z.B. bei Klassen-, Kurs- oder Schulfahrten und anderen Schulveranstaltungen.

 

2.2.1       Klassen-, Kurs- und Schulfahrten

In der Mittelstufe sollten Reiseziele in der näheren Umgebung gewählt werden.

Bei der Planung von Oberstufenfahrten soll bei jeder Fahrt genaustes geprüft werden, ob der erwünschte Lernerfolg nicht mit einem näher gelegenen Reiseziel erreicht werden kann. Während aller Fahrten soll mindestens einmal ein spezifischer Umweltaspekt der bereisten Region thematisieret werden. Grundsätzlich sollte der Benutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel Vorrang gewährt werden. Flugreisen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Zusätzlich werden in einem Arbeitskreis Probleme vom Flugreisen besprochen und über mögliche Ausgleichsmaßnahmen beraten.

 

2.2.2          Schulveranstaltungen

Bei Schulveranstaltungen ist schon in der Planung darauf zu achten, dass die Veranstaltung möglichst Ressourcen schonend durchgeführt werden kann. Die Planungsgruppe achtet darauf, dass der Energieeinsatz gering gehalten wird und dass möglichst wenig Abfall anfällt.

Bei Schulveranstaltungen mit Verköstigung ist das Angebot unter den Gesichtspunkten der Abfallvermeidung und einer gesunden Ernährung zu prüfen. Die Schule steht eventuellen Mehrausgaben aufgrund der besseren Umweltverträglichkeit aufgeschlossen gegenüber.

 

 

3.         Maßnahmen zur Umweltbildung

3.1       Einsparung von Ressourcen

Im Zentrum steht das Einsparen von Ressourcen durch Verhaltensänderung. Alle Mitglieder der Schule sind aufgefordert, durch ihr alltägliches Verhalten zum schonenden Umgang mit Ressourcen beizutragen und andere dafür zu gewinnen.

Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft ist verpflichtet darauf zu achten, dass sparsam mit Wärmeenergie, elektrischer Energie, Wasser und Papier umgegangen wird und ist gefordert, von anderen ggf. angemessene Verhaltensweisen zu verlangen. Den Schulmitgliedern wird die Verwendung von Pappheftern und Recyclingpapier in Collegeblöcken empfohlen. Reinigungs- und Hygieneartikel sollen umweltverträglich sein.

Um das Einsparpotenzial zu erfassen, soll der „Arbeitskreis Umwelt“ die Verbrauchszahlen von Wasser, Strom, Gas, ggf. auch Papier und Abfallvolumen erfassen und dokumentieren. Mit Blick auf die globalen Auswirkungen unseres Handelns wird eine Bilanzierung der Kohlenstoffdioxid-Emission angestrebt.

Auf der Grundlage dieser Zahlen werden Strategien zur Senkung des Verbrauchs entwickelt.

Der Schulleiter verhandelt mit dem Schulträger, welcher Anteil des Gegenwerts der Einsparungen dem Schuletat zur besonderen Verwendung zufließen kann. Gegenwärtig ist von einer Beteiligung von 50% des eingesparten Geldes auszugehen.

Zu ressourcenschonenden Verhaltensweisen gehören ebenso der schonende Umgang mit dem Mobiliar und die Vermeidung von Abfällen.

Um eine wesentliche Verringerung des Abfallvolumens am GZE zu erreichen, verzichtet jedes Schulmitglied möglichst auf Produkte in Einwegverpackungen oder Produkte, die nur für den Einmalgebrauch (z. B. Batterien usw.) gedacht sind. Der Verwendung von Brotdosen und dauerhaften Trinkgefäßen ist Vorrang vor aufwändig eingepackten Lebensmitteln und Einweggefäßen zu gewähren. Dies wir den Grundschülern und Grundschülerinnen bei der Schulanmeldung bereits schriftlich mitgeteilt.

 

3.2          Ordnungsdienst

Der Schulleiter beauftragt eine Lehrkraft, einen von der Schülerschaft wahrzunehmenden Dienst zu organisieren, der mitverantwortlich darauf achtet, dass sparsam mit Energie und Wasser umgegangen wird und dass die täglich anfallenden Abfälle sachgerechter Entsorgung zugeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler kennen Zeit, Ort und Umfang des Dienstes. Die beauftragte Lehrkraft kümmert sich um die Bereitstellung der Gerätschaften für die Abfallentsorgung. Unsachgemäße Abfallentsorgung oder ein verschwenderischer Umgang mit Wasser oder Energie gilt als Verstoß gegen die Schulordnung.     

                              

3.3      UmweltmanagerInnen-Ausbildung

Jeweils drei SchülerInnen aller 5. Klassen erhalten in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum Ammerland eine Umweltschulung.  Ihre Aufgabe ist es, ihr Wissen anschließend ihrer Klasse mitzuteilen, d.h. auf das richtige Lüften zu achten, Müll zu vermeiden, die Vorzüge von regionalen und saisonalen Nahrungsmitteln herauszustellen, darauf zu achten, dass Elektrogeräte und Lampen beim Verlassen der Unterrichtsräume ausgeschaltet werden sowie den Aspekt Mobilität zu thematisieren.

 

3.4       Pflege und Umgestaltung des Schulgeländes

Zur Pflege des Schulgeländes wird auf den Einsatz umweltbelastender Stoffe verzichtet.

Teile des Schulgeländes sollen unter ökologischen Gesichtspunkten umgestaltet werden. Allen neuen Schulmitgliedern werden bei ihrem Eintritt möglichst die Umweltmaßnahmen auf dem Gelände gezeigt.

 

3.5       Kooperation mit außerschulischen Partnern

Eine Kooperation mit außerschulischen Partnern wird angestrebt. Für die 5. Klassen findet alljährlich in Kooperation mit dem Park der Gärten eine Rallye im Park der Gärten statt und für die Oberstufenkurse finden Exkursionen zu abiturrelevanten Ökosystemen in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum Ammerland statt.

Weiterhin bietet das Umweltbildungszentrum für den 5. Jahrgang einen Projekttag zum Thema „Wolf“ an, bei dem auch die örtliche Jägerschaft involviert ist.

 

Mitwirkende Schulmitglieder an der Neufassung des Umweltkonzepts in alphabetischer Reihenfolge:

SchülervertreterInnen: Luca Bosse, Ida Dierks, Anna Diers, Angelus Dreß, Melina Heyne, Mayrah Jung, Nils Kamphuis

Lehrkräfte: Franziska Fiehne, Renate Kilian, Karin Müller, Petra Möller, Sabine Weigand

 

 

 

 

 

Unesco Projektschule

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Erasmus+

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Begabtenförderung

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Erasmus+ - Qualitätssiegel 2024

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Umweltschule in Europa

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