Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht - Kontakt: Bad Zwischenahn icon---Email gelb / Tel.: 04403-94880 | Edewecht icon---Email gelb / Tel.: 04405-9856611

Schüler helfen Schülern neu

Hier werden zukünftig die Infos zu "Schüler helfen Schülern" stehen. 

Das Qualifizierungskonzept des GZE

Vorbemerkungen:

Vorbemerkungen

Fortbildungsplanung ist auf die Realisierung des Schulprogramms ausgerichtet und gleichzeitig auch selbst ein zentrales Element des Schulprogramms. Das Schulprogramm enthält u. a. eine Beschreibung der Entwicklungsziele der Schule, die jeweils auf das Schuljahr bezogenen Arbeitspläne sowie Planungen zur Evaluation und Evaluationsergebnisse. Fortbildung stützt die Schulprogrammarbeit und trägt durch Personalentwicklung zur Umsetzung des Schulprogramms bei.

Ein Fortbildungskonzept integriert Fort- und Weiterbildung in die Entwicklungs- und Veränderungsprozesse der einzelnen Schule.

Fortbildungsplanung ist sowohl als kontinuierlicher Prozess des Aushandelns von aus dem Schulprogramm begründetem Bedarf und individueller Fortbildungsbedürfnisse zu verstehen als auch als ein Instrument zur Planung und Koordinierung schulischer Fortbildungsaktivitäten.

Fortbildungsplanung vertieft und entwickelt langfristig und systematisch die maßgeblichen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer für die Schule.

Fortbildungsplanung ist nicht Aufgabe für ein Schuljahr oder für eine begrenzte Zeitspanne, sondern sie ist eine Daueraufgabe, die systematisch in den schulischen Alltag eingeführt und verankert werden muss.

Ziele:

Ziele des Qualifizierungskonzepts am GZE

Das Qualifizierungskonzept unserer Schule ...

  • orientiert sich am Schulprogramm, an den Zielen und dem Bedarf der Fachgruppen, an individuellen Bedürfnissen und an aktuellen Projekten der Schule,
  • unterstützt die effektive (unterrichtliche) Umsetzung von fortbildungsbedingtem Kompetenzzuwachs,
  • gewährleistet Transparenz zu allen Aspekten der Fortbildung an unserer Schule,
  • zeigt das Verfahren der Ermittlung von Fortbildungsbedarfen innerhalb des Kollegiums auf,
  • wird kontinuierlich fortgeschrieben.

Bedarfsermittlung:

Bedarfsermittlung und Entscheidungsgrundlagen

Bedarfsermittlung: Welche Fortbildungen brauchen wir?

Zur Qualitätssicherung unserer Arbeit soll eine zielorientierte Bedarfsplanung die Unterrichtsqualität verbessern:

Nicht die Fortbildungsangebote verschiedener Anbieter, sondern der Bedarf der Fachkonferenzen bzw. der KollegInnen darin soll der Ausgangspunkt der Fortbildungsplanung sein. Dazu ist jede Fachkonferenz aufgerufen, entsprechende Bedarfe zu ermitteln und anzumelden. Die Bedarfsabfrage wird durch die Fachkonferenzleitung organisiert. Auch die Steuergruppe oder die Schulleitung oder einzelne Kolleg*innen können Bedarf anmelden.

Entscheidungsgrundlagen: Nach welchen Kriterien werden Fortbildungen genehmigt?

Schulinterne Lehrerfortbildungen (SchiLf = Dienstveranstaltungen) sind für alle Lehrkräfte verpflichtend, für die die SchiLf konzipiert ist (Gesamt-SchiLf oder Teil-SchiLf). Darüber hinaus gibt es freiwillige Fortbildungsteilnahmen in angebotenen "Mini-SchiLf"-Veranstaltungen.

Die Teilnahme an externen Fortbildungen ist an die Genehmigung durch den Schulleiter gebunden. Er entscheidet unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Entwicklung des allgemeinen schulischen Handelns unter den Aspekten
    • Umsetzung rechtlicher Vorgaben
    • Umsetzung schulspezifischer Schwerpunkte (Schulprogramm)
    • Qualifizierung von Funktionsträger/innen / Multiplikator/innen
    • Erweiterung fachdidaktischer und methodischer Kompetenzen
    • Erweiterung pädagogischer und sozialer Kompetenzen
    • Förderung der Kommunikation mit Kolleg/innen, Schülern und Eltern
  • Entwicklung des individuellen Lehrerhandelns im Hinblick auf
    • fachliche Kompetenz
    • pädagogische Kompetenz
    • digitale Kompetenz
    • Selbstmanagement (Zeit- und Stressmanagement, Gesundheitsfürsorge, ...)
  • Unterrichtsausfall
  • Reduzierung der Kosten (damit möglichst viele an einer Fortbildung teilnehmen können).

Der Schulleiter unterstützt die Fortbildungsbereitschaft des Kollegiums nach Kräften und erteilt Genehmigungen, sofern nicht dringende dienstliche Gründe einer Teilnahme entgegenstehen.

Die Teilnehmer*innen an einer Fortbildung berichten den entsprechenden schulischen Gremien. Die angesprochenen Gremien (z. B. die Fachschaften) diskutieren, wie die weiter gegebenen Kompetenzen allen zugänglich gemacht werden können (z. B. in einer Fachschafts-Teil-SchiLf).

Finanzen:

Finanzierung von Fortbildungen und Kostenerstattung

Der Schule steht ein jährliches Basisbudget zur Finanzierung von Reisekosten (Klassen-, Studien- und Austauschfahrten, Fahrten zu Fortbildungen) und Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Aus diesem Budget müssen alle anfallenden Kosten für Kolleg*innen und Referent*innen beglichen werden. Reicht dieses Basisbudget zur Begleichung der gestellten Anträge auf Erstattung von Kosten nicht aus, wird eine Regelung zur Verteilung der begrenzten Mittel erarbeitet und den zuständigen Gremien vorgelegt.

Grundsätzlich werden aus den zur Verfügung stehenden Mitteln zunächst die Kosten für die Klassen- und Studienfahrten erstattet.

Grundsätzlich werden die Referentenkosten im Rahmen einer SchiLf vollständig erstattet. Kosten, die im Rahmen einer SchiLf für Kolleg*innen entstehen, können in der Regel nicht erstattet werden.

Die Erstattung von Reisekosten zu Fortbildungsveranstaltungen und eine anfallende Teilnahmegebühr sowie Unterbringungskosten ist gebunden an die Genehmigung der Teilnahme durch den Schulleiter.

Bei der Teilnahme mehrerer Kolleg*innen an derselben Fortbildung sind kostengünstige Fahrgemeinschaften zu bilden.

Referendaren wird in der Regel die vollständige Kostenübernahme zugesichert (Einzelfallklärung im Vorfeld).

Zu beachten ist, dass die Anträge auf Kostenerstattung mit Belegen spätestens nach vier Wochen über das Sekretariat beim zuständigen Koordinator einzureichen sind.

Es wird darauf hingewiesen, dass Fahrten- oder Fortbildungskosten von der Steuer abgesetzt werden können.

Angebotsermittlung:

Die Angebotsermittlung: Wer bietet welche Fortbildungen an?

Grundsätzlich sehen sich die Fachkonferenzen selbst nach Fortbildungsmöglichkeiten um. Darüber hinaus können folgende Hilfen in Anspruch genommen werden:

  • Alle Angebote des NILS finden Sie unter www.nils.nibis.de.
  • Eingehende E-Mails zu Fortbildungsangeboten des NLQ und der Fortbildungsregion werden über die Schulleitung an die zuständige Fachkonferenz und den Qualifizierungsbeauftragten weitergeleitet.
  • Für die regionale Lehrerfortbildung zuständiges Kompetenzzentrum: Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) an der Universität Oldenburg; Leitung: Holger Lüschen; Kontakt zum OFZ: 0441/7893036
  • Broschüren regionaler Fortbildungen

Der Schulleiter weist auf besondere Fortbildungsveranstaltungen hin (Aushang neben dem Mitteilungsbuch, E-Mail an vermutete Interessent*innen...). Vor allem aber die Qualifizierungs-/Fortbildungsbeauftragte informiert vermutete Interessent*innen und/oder die Fachkonferenzleitungen über Fortbildungsangebote.

Kolleg/innen, die von erfolgreichen Fortbildungen an anderen Schulen hören, informieren die Qualifizierungsbeauftragte.

Neue SchiLf-Formate:

Neue Formate schulinterner Lehrerfortbildungen

Seit dem Schuljahr 2019/2020 werden am GZE – anknüpfend an die positiven Erfahrungen der seit September 2019 mittlerweile vier durchgeführten „Digi-SchiLf" – neue schulinterne Fortbildungsformate, die "Mini-SchiLfs" genannte werden, angeboten und durchgeführt.

„Mini-SchiLfs" sind zum einen Fortbildungen im „Klein-Format", die durch eigene Kolleg*innen oder ggf. auch externe Referent*innen für Teil- oder Gesamt-Fachgruppen durchgeführt werden können. Fachobleute können – auch auf Anregung ihrer Fachgruppenmitglieder – hierzu Wünsche und Realisierungsvorschläge zu Themen aller Art (digital und „analog") angeben und solche „Mini-SchiLfs" beantragen oder ggf. auch in Fach-Dienstbesprechungen integrieren.

„Mini-SchiLfs" sind zum anderen kleine Fortbildungen, die jederzeit flexibel durch eigene Kolleg*innen angeboten und umgesetzt werden können. Solche flexiblen Fortbildungen sollen „auf kurzem Wege" den im Kollegium bereits vorhandenen Kompetenzen und Expertisen Zeit und Raum zur Weitergabe ermöglichen. Sie können stattfinden, sobald mindestens vier Kolleg*innen an einem Angebot interessiert sind, und können in selbst gewählten und mit den Interessent*innen abgestimmten Zeiten (ohne Unterrichtsausfall oder Vertretung) durchgeführt werden.

Für Kolleg*innen, die bereit sind „Min-SchiLfs" als Referent*in zu gestalten, hat der Schulleiter die Möglichkeit der Gewährung von Entlastungsstunden (ab einer von ihm festgelegten Anzahl durchgeführter SchiLfs: derzeit für zehn SchiLf-Stunden à 45 min 0,5 Std. Entlastung) zugesagt.

Umfang:

Umfang der jährlichen Abwesenheit

Grundsätzlich ist bei der Fortbildungsplanung darauf zu achten, dass so wenig Unterricht wie möglich ausfällt.

Hinsichtlich Fortbildungen besteht ein Anspruch auf Freistellung von fünf Unterrichtstagen pro Kalenderjahr.

Dabei ist unerheblich, ob diese Fortbildungen von der Lehrkraft besucht oder selbst angeboten werden. Auf begründeten Antrag kann die Schulleitung mehr Freistellungstage genehmigen.

Fortbildungsplan - Rückblick:

Rückblick auf Fortbildungen der vergangenen Schuljahre

In den vergangenen Jahren sind am GZE zahlreiche Fortbildungen durchgeführt worden.

Seit dem zweiten Halbjahr 2019/2020 hat pandemiebedingt die Zahl der Präsenzfortbildungen abgenommen und sich dafür die Frequenz der Teilnahme an Online-Fortbildungen und Webinaren, die vielfach im privaten Rahmen durchgeführt werden und deshalb nicht alle bekannt gemacht werden, deutlich zugenommen. 

Die bereits seit 2020 von der Steuergruppe – zusammen mit und gefördert von der Heraeus-Bildungsstiftung (Hanau) – vorgeplante Klausurtagung „Gemeinsam den Wandel gestalten – Veränderungsmanagement an Schulen“, an der 38 Vertreter*innen schulgestalterisch tätiger Gruppen (erweiterte Schulleitung, Steuergruppe, alle Fachkonferenzleiter*innen, Vertreter*innen aus IT-Gruppe, iPad-Team, UNESCO, Umwelt, Beratung, Personalrat, Gleichstellung, Schulsozialarbeit) teilnahmen, musste pandemiebedingt dreimal (im Februar 2021, Februar 2022 und August 2022) vertagt werden. Der Nachholtermin fand am 11./12.10.2023 in Dreibergen statt.

Folgende Fortbildungsveranstaltungen haben am GZE in den letzten Jahren stattgefunden:

Schuljahr 2022/2023:

  • 09.09.2022: Mini-SchiLf "Einsatz von iPads im Unterricht" (15 Teiln.)
  • 15.09.2022: "Lions-Quest-Update-Seminar" für das Programm „Erwachsen werden" (8 Teiln.)
  • Okt./Nov. 2022: drei Auffrischungskurse "Erste Hilfe" (33 Teiln.)
  • 03.-05.11.2022: Lions-Quest-Einführungsseminar in das Programm „Erwachsen werden" (10 Teiln.)
  • 25.11.2022: Mini-SchiLf "Classroom-App" (12 Teiln.)
  • 13.12.2022: Mini-SchiLf "TI-App" (5 Teiln.)
  • 14./15.02.2023: Klausurtagung der erweiterten Schulleitung (in Stadtland-Seefeld, 8 Teiln.)
  • 27.04.2023: Gesamt-SchiLf "Lernkultur unter Bedingungen der Digitalisierung" (mit zwölf externen Referent*innen)
  • 07.06.2023: Mini-SchiLf "Sprachbildung im Unterricht" (für Klassenleiter*innen mit Schüler*innen aus der Ukraine, 15 Teiln.)

 

Schuljahr 2021/2022:

  • 29.09.2021: Gesamt-SchiLf - "Digi-SchiLf 3.0"
  • 16.02.2022: Teil-SchiLf Physik/Chemie: Digitale Messwerterfassung (12 Teiln.)
  • 22.02.2022: Mini-SchiLf "Explain Basics" (21 Teiln.)
  • 01.03.2022: Mini-SchiLf "Grundfunktionen des iPads" (5 Teiln.)
  • 09.03.2022: Mini-SchiLf "Erste Schritte am iPad" (7 Teiln.)
  • 28.04.2022: Gesamt-SchiLf - "Digi-SchiLf 4.0"

 

Schuljahr 2020/2021:

  • 02.09.2020: Teil-SchiLf Französisch: "Digitale Medien im Französischunterricht" (11 Teiln.)
  • 08.09.2020: Teil-SchiLf "Stressmanagement" (mit Julie Rottmann, Arbeitspsychologin RLSB Osnabrück; 16 Teiln.)
  • 27.10.2020: Teil-SchiLf Sport: Auffrischungskurs "Nachweis der Rettungsfähigkeit" (7 Teiln.)
  • 19.11.2021: Mini-SchiLf "Explaoin Video" (5 Teiln.)
  • 25.02.,2021: Mini-SchiLf "Tablet als Tafel" (47 Teiln.)
  • 22.04.2021: Online-Klausurtagung für Schulleitung, Steuergruppe, Fachobleute, IT-Team, iPad-Team: "Vorbereitung nächster digitaler Schrtitte" (39 Teiln.)
  • 27.04.2021: 2 Mini-SchiLf "Explain everything (4+5 Teiln.)
  • 29.04.2021: Mini-SchiLf "Explain everything" (5 Teiln.)
  • 01.06.2021: Mini-SchiLf "Explain everything (4 Teiln.)
  • Mai/Juni 2021: zwei Auffrischungskurse "Erste Hilfe" (insgesamt 17 Teiln.)
  • 19.07.2021: Gesamt-SchiLf - "Digi-SchiLf 2.0"

 

Schuljahr 2019/2020:

  • 13.-15.09.2019: Lions-Quest-Lehrerfortbildungsseminar: Einführungsseminar in das Programm „Erwachsen werden" (5 Teiln.)
  • 25.09.2019: Gesamt-SchiLf - "Digi-SchiLf 1.0 - Markt der Möglichkeiten digitaler Medien im Unterricht"
  • 23.10.19: Workshop für Lehrkräfte: Rechte Jugendkultur als Herausforderung für Schule (11 Teiln.)
  • 26.10. und 09.11.2019 (zwei Termine): "Erste Hilfe" Auffrischungskurs (31 Teiln.)
  • 25.11. und 26.11.2019 (zwei Tage): "Starke Stimme - erfolgreich im Beruf" - Seminar zur Prävention von Stimmstörungen (ermöglicht durch das NLQ; 7 Teiln.)
  • 20.02.2020: Klausurtagung von Schulleitung, Steuergruppe und Fachobleuten(im Akademiehotel Rastede; 32 Teiln.) : „Hilfsmittel für unser künftiges Medienbildungskonzept 2.0" (Referent: Maik Riecken, Medienpädagogischer Berater im NLQ und im Medienzentrum Cloppenburg)
  • nach Corona-bedingtem Lockdown am 16.03.2020 - statt Gesamt-SchiLf:
    18.-27.03.2019: Online-Schulungen zu diversen IServ-Modulen, Online-Tagungen aller Fachgruppen zu den Ziel- und Maßnahmenplanungen

 

Schuljahr 2018/2019:

  • 22./23.08.2018: Teil-SchiLf "Klassenentwicklung steuern - Konflikte und Mobbing auflösen" - Seminar für (Klassen-)Lehrkräfte - ermöglicht durch die Heraeus-Bildungsstiftung, Hanau (Jagdhaus Eiden, Bad Zwischenahn; 15 Teiln.)
  • 12.09.2018: "Actionbound" (8 Teiln.)
  • 13.-15.09.2018: "Lions Quest" Einführungsseminar (in Dreibergen; 5 Teiln.)
  • 17.+18.10./20.10./17.11.2018 (drei Termine): "Erste Hilfe" Auffrischungskurs (insgesamt 42 Teiln.)
  • 26.11. und 04.12.2018 (zwei Tage): "Starke Stimme - erfolgreich im Beruf" - (Aufbau-)Seminar für Lehrkräfte zur Prävention von Stimmstörungen (ermöglicht durch das NLQ; 14 Teiln.)
  • 18./19.02.2019: Klausurtagung von Schulleitung, Steuergruppe und Fachobleuten (im St. Antoniushaus in Vechta; 31 Teiln.): "Digitale Bildung - wozu und wo?" (Referentin: Prof. Dr. Ira Diethelm, Informatik-Didaktikerin, Universität Oldenburg)
  • 04.03.2019: Teil-SchiLf für den Fachbereich Mathematik zum KC (16 Teiln.)
  • 28.03.2019 ("Zukunftstag" Schulentwicklung): Gesamt-SchiLf zur Unterrichtsentwicklung (Weiterarbeit an der und Evaluation für die Ziel- und Maßnahmenplanung 2018/2019 - Planung der und Arbeitsbeginn an der Ziel- und Maßnahmenplanung 2019/2020)

 

Schuljahr 2017/2018:

  • 24.-26.08.2017: "Lions Quest" (Einführungsseminar)
  • 28.10.2017: "Erste Hilfe" (Auffrischungskurs)
  • 15.02.2018: Klausurtagung von Schulleitung, Steuergruppe und Fachobleuten (im Akademiehotel Rastede): "Die Fachgruppe als Schulentwicklungsteam?!" (Referentin: Stephanie Bartsch, Schulentwicklungsberaterin und Coach, Osnabrück)
  • März 2018: "Explain everything" (Whiteboard-Software / App, drei Einführungskurse)
  • 04.04.2018: Gesamt-SchiLf zum neuen Kerncurriculum Sek II in allen Fachbereichen
  • 26.04.2018 ("Zukunftstag"): Gesamt-SchiLf zur Unterrichtsentwicklung (Weiterarbeit an der und Evaluation für die Ziel- und Maßnahmenplanung 2017/18 - Planung der und Arbeitsbeginn an der Ziel- und Maßnahmenplanung 2018/19)
  • Mai 2018: Iserv-Schulung: IServ 3
  • 05.06.2018: Teil-SchiLf "Stimmprävention für Lehrkräfte" (14 Teiln.)

 

Schuljahr 2016/2017:

  • 17./18.08.2016 und 14./15.11.2016: Teil-SchiLf "Der Klassenlehrer im Kontakt" (Seminar für (Klassen-)Lehrkräfte (ermöglicht durch die Heraeus-Bildungsstiftung; 15 Teiln.)
  • 29.10.2016: "Erste Hilfe" (Auffrischungskurs)
  • 26.11.2016: Teil-SchiLf "Stimmbildung" (Seminar für 8 Lehrkräfte)
  • 08./09.02.2017: Klausurtagung von Schulleitung, Steuergruppe und Fachobleuten (im St. Antoniushaus in Vechta): "Unterrichtsentwicklung am GZE" (Referent: Franz Wester, Berater für Schul- und Unterrichtsentwicklung)
  • 28.04.2017 ("Zukunftstag"): Gesamt-SchiLf zur Unterrichtsentwickung (Ziel- und Maßnahmenplanung 2017/18)

 

Fortbildungsplan - Ausblick:

Ausblick auf aktuelle und künftige Fortbildungen

Die Planung der Fortbildungen erfolgt auch für das Schuljahr 2023/2024 wie üblich nach der Ermittlung des Bedarfs in Rücksprache mit dem Kollegium und aufgrund aktueller Angebote. Den Anteil digitaler Fortbildungsteilnahmen dürfte sich weiterhin erhöhen.

Bislang sind folgende Fortbildungsveranstaltungen vorgesehen bzw. in Planung:

  • Lions Quest für das Programm "Erwachsen werden" (Einführungssemiar und ggf. "Refresher"-Seminar)
  • Auffrischungskurse "Erste Hilfe"
  • Nachweis der Rettungsfähigkeit (für Sportlehrer*innen)
  • Rückenschule (mit ausgebildeter Reha-Übungsleiterin)
  • Mini-SchiLf zum Programm "kits - Kompetent in Technik und Sprache"
  • vorauss. 30.01.24: Teil-SchiLf der Fachgruppe Deutsch: "Lesen 4.0 - Analoge und digitale Lesekompetenz fördern (Referentin : Karin Kottenhoff, Münster/Essen)
  • 25.04.2024, 8.00-15.30 Uhr ("Zukunftstag"): Gesamt-SchiLf
  • weitere Mini-SchiLf-Angebote zur Arbeit mit iPads und zu div. anderen Themen
  •  Klausurtagung „Gemeinsam den Wandel gestalten – Veränderungsmanagement an Schulen“11./12.10.2023 in Dreibergen.

Wer an Fortbildungen teilgenommen hat, informiert i. d. R. als Multiplikator*in die (Fach-)Kolleg*innen. Die (Fach-) Konferenzteilnehmer*innen stimmen ab, ob und welche weitere Maßnahmen der Multiplikation im Team erfolgen sollen.

Bericht:

Fortbildungsbericht: Wie schaffen wir Transparenz?

Die Qualifizierungsbeauftragte informiert einmal jährlich im Schulvorstand und in der Gesamtkonferenz über die durchgeführten Fortbildungen, die entstandenen und erstatteten Kosten sowie über die Rückmeldungen der beteiligten Kolleg*innen. Dabei wird auch ein Ausblick auf das kommende Haushaltsjahr gegeben.

Hier finden sich die Fortbildungsberichte der vergangenen Schuljahre.

Genehmigung:

Genehmigung des Qualifizierungskonzeptes

Das Qualifizierungskonzept und seine kontinuierlichen Überarbeitungen werden nach Rücksprache mit dem Personalrat durch die Gesamtkonferenz genehmigt. Es erfolgt eine Aussprache über den Jahresbericht der Qualifizierungsbeauftragten.

(Stand: 08.07.2023)

Lions-Quest am GZE

Lions-Quest-Konzept

des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht

 

 

 

Grundlagen des Programms

Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm, welches am GZE in den Jahrgängen fünf bis acht implementiert ist. Lions-Quest wird somit vorrangig im Unterricht der Sekundarstufe I vermittelt. Je nach Bedarf besteht aber durchaus die Möglichkeit, gezielt einzelne Aspekte auch in höheren Klassenstufen, bis hin zur Sekundarstufe II, einzusetzen.
 
In den 1970er Jahren wurde das Programm von der unabhängigen amerikanischen Stiftung „Quest International“ (Quest, engl. = Suche, Streben) unter dem Namen „Skills for Adolescence“ entwickelt und wird seit 1984 in Kooperation mit Lions Clubs International in heute mehr als 50 Ländern weltweit eingesetzt. In Deutschland wurde das Programm unter dem Namen Lions-Quest „Erwachsen werden“ erstmals 1994 in einer provisorischen Fassung angeboten. Mit Unterstützung durch die Universität Bielefeld (Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Mitarbeiter) fand bis 1997 eine erste angemessene Anpassung des vollständigen Programms an deutsche gesellschaftliche und schulische Verhältnisse in einer 1. Ausgabe des Lehrerhandbuchs „Erwachsen werden“ statt. Seit 2021 liegt die fünfte vollständig überarbeitete Ausgabe der Materialsammlung mit Planungshilfen und Kopiervorlagen für den Unterricht vor, in der die Erfahrungen der deutschen Schulen aus der mehrjährigen Arbeit mit dem Programm eingearbeitet wurden.
 
Im Mittelpunkt des Unterrichts mit „Erwachsen werden“ steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten. Damit ordnet sich das Konzept von Lions-Quest „Erwachsen werden“ in den Ansatz der Life-Skills-Erziehung (Lebenskompetenz-Erziehung) ein, dem von der aktuellen Forschung die größten Erfolgsaussichten bei der Prävention (selbst-) zerstörerischer Verhaltensweisen (Sucht- und Drogenabhängigkeit, Gewaltbereitschaft, Suizidgefährdung) zugesprochen werden.
 
So werden die Gedanken des GZE-Leitbildes – das GZE als kooperative und gesundheits-bewusste Schule - mit „Erwachsen werden“ praktisch umgesetzt. Gleichzeitig ergänzt das Lions-Quest-Konzept das UNESCO-Konzept des GZE, in dem sowohl Demokratieerziehung und Menschenrechtsbildung als auch Verantwortungsübernahme für sich selbst und andere als wesentliche Ziele formuliert werden. Des Weiteren ist „Erwachsen werden“ Teil des Präventionskonzeptes und somit auch direkt im Schulprogramm verankert.
 
Mit seinem Fokus auf Themen wie Interkulturalität und Inklusion wirkt Lions-Quest darüber hinaus gegen die Entstehung und Verbreitung von Vorurteilen. Durch die Verbindung von sozialem mit politischem Lernen werden zudem die demokratischen Urteils- und Partizipationskompetenzen nachhaltig gestärkt. Damit leistet Lions-Quest, aktuell ganz besonders im Hinblick auf die langfristige Integration der Flüchtlinge in Deutschland, einen substanziellen Beitrag zu einer chancengerechten und friedvollen Gesellschaft der Vielfalt und des Respekts.

 

Schwerpunktthemen

„Erwachsen werden“ ist in jahrgangsspezifische Schwerpunktthemen gegliedert und zielt auf die Vermittlung und das Training grundlegender Lebensfertigkeiten (Life Skills), ausgerichtet an den entwicklungspsychologischen Aufgaben der Jugendlichen.
Im Folgenden sind die inhaltlichen Schwerpunkte aufgeführt:
 
1 Gute Gemeinschaft
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit Fragen der eigenen Person: Wer bin ich? Wer sind die anderen? Wie gehen wir miteinander um? Welche Bedeutung hat die Gruppe und wie beeinflusst sie mich? So wird die Grundlage für eine offene, vertrauensvolle und konstruktive Lernatmosphäre und damit für die gemeinsame Arbeit mit den weiteren Kapiteln des Programms gelegt.
 
2 Gesundes Selbstvertrauen
Was ist eigentlich Selbstvertrauen? Worauf gründet sich mein Selbstvertrauen? Wie kann ich mein eigenes oder auch das Selbstvertrauen anderer stärken? Sich der eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst werden, diese auch einzusetzen und so Verantwortung zu übernehmen und dafür auch Anerkennung zu bekommen, fördert die Ausbildung eines gesunden Selbstvertrauens.
 
 3 Vielfältige Gefühle
„Erwachsen werden“ fördert Kinder und Jugendliche in der Fähigkeit, eigene Gefühle wahr- und ernst zu nehmen, sie zu akzeptieren, auszudrücken und als etwas zu begreifen, das ihnen bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit hilft. Ein wichtiges Thema ist in diesem Kapitel auch der Umgang mit belastenden Situationen.
 
4 Wichtige Mitmenschen
Gerade im Jugendalter sind Freunde außerhalb der Familie für Heranwachsende besonders wichtig. Wie kann man echte Freundschaften aufbauen, weiterentwickeln, aufrechterhalten? Welchen Einfluss hat die Clique? Wie hält man Gruppendruck stand? Wie kann man Meinungsverschiedenheiten oder Konflikte in einer Freundschaft konstruktiv lösen? Wie geht man gut mit Enttäuschungen, mit einem Verlust um?
 
 5 Klare Kommunikation
Hier geht es um das Problem der Verantwortung eigener Entscheidungen u. a. bei den Themen Lebensstil, Umgang mit dem eigenen Körper und berufliche Zukunft. Werbung und Medien werden kritisch hinterfragt. Auf der zum Lions-Quest-Ordner gehörenden CD werden Informationen über Sucht, Suchtmittel und Suchtverhalten aufgegriffen.
 
 6 Gute Entscheidungen
Kinder und Jugendliche haben viele Träume und Hoffnungen, was sie einmal in ihrem Leben erreichen möchten. Damit ihre Träume und Hoffnungen Realität werden können, müssen sie lernen, sich Ziele zu setzen und sich auf den Weg zu machen. Mit Überlegung, Anstrengung, Geduld und Selbstdisziplin lässt sich Vieles erreichen.

Alle aufgeführten Kompetenzen werden durch Unterrichtseinheiten, die in dem umfangreichen Ordner (4. Auflage) zu finden sind, altersentsprechend vermittelt. Die Unterrichtseinheiten enthalten jeweils eine Angabe zur Zielsetzung, Zusatzinformationen zum Thema, einen möglichen Stundenverlauf mit Alternativen, entsprechende Kopiervorlagen und Reflexionsfragen für die Lerngruppe. Somit entlastet der Ordner die Lehrkräfte in hohem Maße bei der Durchführung der Einheiten.

 

Fortbildungen

Damit aber die Lehrkräfte „Erwachsen werden“ professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie vom speziell ausgebildeten Senior-Trainer, Hartmut Denker, in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet. Der Trainer konnte immer wieder durch seine offene Art, seine ansprechende Moderation und seine Motivation die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen begeistern.
Diese Begeisterung wird mit jedem Kurs wieder in das GZE hineingetragen und hat Lions-Quest zu einem festen Bestandteil im Schulprogramm werden lassen. Jährlich finden diese „Einführungsseminare“ in örtlicher Nähe zu Bad Zwischenahn, in Dreibergen, statt. Nach der vollständigen Teilnahme an einem Seminar erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Bescheinigung, die dazu berechtigt, Lions-Quest „Erwachsen werden“ im eigenen Unterricht einzusetzen.

 

Kooperationspartner

Die Organisation und Betreuung dieser Fortbildungen, an denen auch Lehrkräfte umliegender Schulen teilnehmen, wird von den regionalen Lions Clubs (LC Inamorata, LC Ammerland), der Stiftung der Deutschen Lions und der Lions Quest-Koordinatorin des GZE Christine Hermann übernommen. Die Finanzierung der Fortbildungen erfolgt durch die eigens entwickelte „Drei-Säulen-Finanzierung“. So übernehmen die Schulen, die Lions Clubs und die Fördervereine der Schulen gemeinsam die Finanzierung. Ganz besonders erfreulich ist dabei die nachhaltige Zusammenarbeit der Lions Clubs mit dem Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht. Vertreter der Lions Clubs konnten sich durch Hospitationen im Lions-Quest Unterricht einen Eindruck davon verschaffen, wie die Einheiten umgesetzt werden. Dadurch entsteht Transparenz und das Vertrauen in die finanzielle Unterstützung steigt.

 

Konkrete Umsetzung des Lions-Quest-Programmes im Unterricht

Um Lions-Quest sinnvoll und nachhaltig umsetzen zu können, muss ein großer Teil des Kollegiums fortgebildet werden und auch die Unterrichtsverteilung darauf ausgerichtet sein. Angestrebt wird, in jeder Klasse mindestens drei Lions-Quest geschulte Lehrkräfte einzusetzen, um die Durchführung der Einheiten auf möglichst viele Fächer zu verteilen und so nicht ein Fach über Gebühr zu belasten.
Seit 2012 haben 70 KuK des GZE an den Einführungsseminaren teilgenommen. Mittlerweile sind somit mehr als die Hälfte aller Kolleginnen und Kollegen ausgebildet worden. Die regionale Presse hatte über diese Fortbildung und die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig berichtet. Am GZE wurde das Programm in ein schuleigenes Konzept für die Jahrgänge 5 bis 8 umgearbeitet:
In den Jahrgängen 5 und 6 steht den Lehrenden und Lernenden eine Klassenlehrerstunde zur Verfügung, in der viele Einheiten des Programms im Allgemeinen gut durchgeführt werden können. Ebenso wird die im 5. Jahrgang stattfindende Kennenlernfahrt genutzt, um geeignete Aspekte des Lions-Quest Programms umzusetzen.
Darüber hinaus geschieht die Durchführung der Einheiten auch im Fachunterricht. Die Koordination wird dadurch gewährleistet, dass in jedem Klassenbuch eine Tabelle mit den abgesprochenen Inhalten zu finden ist, in die sich die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte eintragen und abzeichnen, wann die Einheit durchgeführt wurde. Den Klassenlehrkräften obliegt die Koordination der Verteilung. Ebenfalls ist auf der Homepage der Schule eingestellt, welche Einheiten für welche Klasse vorgesehen sind, um die Planung für die Lehrkräfte zu erleichtern.
In den Jahrgängen 7 und 8 wird Lions-Quest nur im Fachunterricht durchgeführt, da in diesen Klassenstufen keine Klassenlehrerstunde im Stundenplan vorgesehen ist. Die Organisationsstruktur gleicht der für den Fachunterricht in den Jahrgängen 5 - 6.
Für alle fünften, sechsten, siebten und achten Klassen wurden zu den Altersstufen passend ein bis zwei geeignete Einheiten so vorbereitet, dass sie direkt im Unterricht eingesetzt werden können. In der Schule werden sie als sogenannte „Vertretungskisten“ bezeichnet, da sämtliche benötigte Materialien in Kisten so zusammengefügt wurden, dass diese Einheiten ohne jegliche Vorbereitung (Kopieren, Materialbeschaffung) auch spontan in Vertretungsstunden eingesetzt werden können.

 

Lions-Quest-Evaluationen

Jedes Jahr findet eine von drei Evaluationen statt. Die erste in diesem 3-Jahreszyklus ist die für die Lehrkräfte, gefolgt von der für die Schülerinnen und Schüler und schließlich die für die Erziehungsberechtigten. Die Auswertungsergebnisse werden auf den Gesamtkonferenzen und Dienstbesprechungen vorgestellt und sich ergebende Änderungen dargestellt.

 

Kommunikation und Transparenz

Auf den Elternabenden des Schulelternrates werden durch Christine Hermann die Arbeit mit Lions Quest und die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich regelmäßig präsentiert.
Wesentliche Informationen wurden für alle Lions-Quest Beteiligte und Interessierte auf der Homepage des GZE eingestellt. So befindet sich dort neben diesem Konzept eine Auflistung der regulär in den Jahrgängen vorgesehenen Einheiten, wobei auch Bündelungen möglich sind
 
 
- eine Aufstellung der Einheiten in den „Vertretungskisten“, sowie
 
 
Elternbriefe für
 
 
Ein Verlaufsplan, der veranschaulicht, welche organisatorischen Aspekte zu welcher Zeit des Schuljahres terminiert sind, befindet sich auf dem Schulserver im geschützten Lehrerbereich.
Die detaillierten Angaben auf der Homepage ermöglichen es, Schülerinnen und Schülern im Falle einer möglichen Bewerbung darauf zu verweisen, dass sie an einer Schule waren, an der Soft-Skills, die immanent für das zukünftige Berufsleben sind, unterrichtet wurden.
Bewusst wird am GZE darauf verzichtet, einen Lions-Quest-Pass auszustellen, da es, bedingt durch die große Anzahl an Schülerinnen und Schülern, nicht möglich ist, ganz klar zu differenzieren, an welchen Aspekten und in welcher Form tatsächlich erfolgreich mitgearbeitet wurde. Des Weiteren würde dieses Vorgehen suggerieren, dass Sozialkompetenzen abgearbeitet werden können, statt dass vielmehr wiederkehrend eine sozialkompetente Haltung geschult wird.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten in den Lions Quest-Stunden regelmäßig Arbeitsblätter, die durch das einheitliche Design leicht als Lions Quest-Material erkennbar sind. Idealerweise werden diese in einer eigenen Lions Quest-Mappe abgeheftet. Flipchartbögen und Präsentationen an den Pinn-Wänden der Klasse unterstützen den Lernerfolg.
Durch drängende klassenorganisatorische Anliegen, Unterrichtsausfälle oder andere Schulprojekte kann es immer dazu kommen, dass zu wenig Zeit für die Umsetzung von Lions-Quest bleibt. Angedacht ist es, in solchen Fällen Tage anzusetzen, an denen fehlende Einheiten gezielt thematisiert werden. Besonders geeignet erscheinen die Tage vor der Zeugnisvergabe.

 

Prozessbegleitung

In vielen Regionen werden Lehrkräfte, die das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ in ihrem Unterricht einsetzen, professionell bei ihrer Arbeit begleitet.
Das GZE hatte mit Karin Müller und Malte Hümme jahrelang zwei Prozessmoderatoren im Haus. Beide haben durch Ihre Erfahrungen im Bereich der Prozessbegleitung mit anderen Schulen entscheidende Schritte am GZE in Gang setzen können. Im Jahr 2016 wurde über das System B&U der Landesschulbehörde Osnabrück eine Beratungsanfrage gestellt, um das Lions-Siegel beantragen zu können. Im September 2018 konnte die Siegelvergabe und damit die Anerkennung als Lions-Quest-Schule mit einer Feierstunde gebührend begangen werden.
2021 obliegt die Lions Quest-Koordination am GZE der in allen Lions-Quest-Programmen ausgebildeten Lehrkraft Christine Hermann. Karin Müller ist weiterhin für Lions Quest als Praxisbegleiterin der Landesschulbehörde tätig.
 
 
 
Stand Oktober 2021
Text erstellt von Malte Hümme, Karin Müller
bearbeitet von Christine Hermann

Das Ganztagskonzept des GZE

Ganztagskonzept: Das Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht als Ganztagsschule

Allgemeines:

aktuelle Fassung: 09.06.2020

Allgemeines

Die Ganztagsschule ermöglicht, bei entsprechenden materiellen und personellen Vor- und Dauerleistungen, eine vielfältige Landschaft des Lernens. In der Ausbildung für die Zukunft spielen Schlüsselqualifikationen eine Rolle, die mit einem entsprechenden Angebot an einer Ganztagsschule mit zeitlich erweiterten Möglichkeiten verstärkt gefördert werden können. Dazu gehören im Besonderen

  • Aufbau von Techniken der Beschaffung und Sicherung von Strategie- und Zugriffswissen
  • Stärkung der Schülerpersönlichkeit
  • Erkenntnis, dass Lernen nicht allein in der Schule stattfindet (Stichwort: Lebenslanges Lernen)
  • Vertiefung der im Pflichtunterricht eingeübten Grundtechniken der Kooperation mit anderen
  • Werteerziehung sowohl im religiös-ethischen wie auch im darauf basierenden sozialen Bereich

Eine der wesentlichen Forderungen, die an die Ganztagsschule gestellt werden, ist die Erziehung zur Nachhaltigkeit: Ausgehend von der Tatsache, dass das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht zwar in der Nähe eines städtischen Zentrums, aber in einem eher ländlich geprägten Raum mit noch zum großen Teil intakten Familienstrukturen liegt, kann das Angebot nur auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen. Das GZE ist demnach eine offene Ganztagsschule. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist, dass in das Nachmittagsangebot, dort wo es sinnvoll, angemessen und möglich ist, außerschulische Kooperationspartner integriert werden, um so das vor Ort vorhandene reichhaltige Vereins- und Verbandsleben zu nutzen und nicht zu beeinträchtigen. Hier wird der Grundsatz einer Kooperation der am Standort befindlichen (Ganztags-)Schulen verwirklicht - denn nicht nur GymnasialschülerInnen nehmen das Angebot von Sportvereinen und Musikschulgruppen wahr.

Das freiwillige Angebot des GZE im Sinne einer offenen Ganztagsschule folgt dem Bildungsauftrag des Gymnasiums. Es besteht aus vier Säulen:

1. Erweiterndes Lernen

2. Übendes und unterstützendes Lernen

3. Helfendes Angebot

4. Sport, Spiel, Theater, Kunst und Musik

 

Die vier Säulen des Konzepts des freiwilligen Angebots finden Sie unter den nächsten Reitern:

 

Säule 1 - Erweiterndes Lernen:

 

Erweiterndes Lernen

Das erweiternde Lernen wird durch die Teilnahme an Projekten und Arbeitsgemeinschaften ermöglicht:

Prävention

Die Präventions-AG bietet Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten aller Jahrgänge verschiedene Formen der Beteiligung an Präventionsarbeit an (vgl. Präventionskonzept des GZE).

UNESCO-Projektschule

Die Mitarbeit im Netz der UNESCO - Schulen erfolgt in dem Bemühen um eine Kultur des Friedens mit den Schwerpunkten Menschenrechte, Toleranz, Demokratie, interkulturelles Lernen, Umwelt, globale Entwicklung und Verantwortung. Die Arbeit erfolgt in Seminarform und an praktischen Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen UNESCO-Schulen weltweit und regionalen Anbietern (vgl. Unesco-Projekt des GZE).

Tamiga-Projekt

Das Schulentwicklungsprogramm in Burkina Faso / Westafrika besteht in Kooperation mit dem Verein für Schulpartnerschaften, finanziell gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Um den am Tamiga-Projekt mitwirkenden Schülerinnen und Schülern die wichtige Erfahrung der Originalbegegnung zu ermöglichen, fährt regelmäßig eine Gruppe in das Dorf (vgl. Tamiga-Projekt des GZE).

Umweltschule in Europa

Für die Umweltbildung gibt es vielfältige Möglichkeiten der Verwirklichung. Sowohl in den Unterrichtsfächern als auch in unterschiedlichsten praktischen Aktivitäten findet der nachhaltige und vernünftige Umgang mit der Umwelt seinen Niederschlag. Die Gestaltung des Schulgeländes, Nistkastenbau und Vogelansiedlung, Aquariumspflege und Abfallbetreuung sind nur einige Schwerpunkte (vgl. Umweltkonzept des GZE).

Begabtenförderung

Für Schülerinnen und Schüler, welche als besonders begabt eingestuft werden, bietet das GZE als eine Form der äußeren Differenzierung das Programm zur Begabtenförderung an. Die für die Begabtenförderung in Frage kommenden Schülerinnen und Schüler werden auf unterschiedlichen Wegen erfasst: Zum einen werden die Schülerinnen und Schüler zum Zeitpunkt des Übergangs von den drei kooperierenden Grundschulen dem GZE gemeldet und können somit auf besonderen Wunsch zu Beginn des 5. Schuljahres direkt in passende Maßnahmen eingegliedert werden, zum anderen werden Schülerinnen und Schüler durch die sie unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer ausgewählt. Bereits auf der ersten pädagogischen Konferenz im Oktober eines jeden Schuljahres kann bei der Erörterung der individuellen Lernentwicklung die Empfehlung zur Teilnahme am Programm der Begabtenförderung ausgesprochen werden.

Darüber hinaus werden bei den Zeugniskonferenzen zweimal im Jahr Schülerinnen und Schüler für das Programm gesichtet. Die pädagogische Entscheidung zur Empfehlung der Förderung erfolgt dabei stets nicht allein über das Notenbild, sondern v.a. auch durch den Austausch von Beobachtungen im Unterricht. Besondere Begabungen in einzelnen Fachbereichen können so bekannt gemacht und speziell gefördert werden (vgl. Förderkonzept des GZE).

Sprachprüfungen/Lizenzen

Zum schulischen Programm gehören darüber hinaus bereits die Vorbereitung und Durchführung von Sprachprüfungen (u. a. DELF/DALF, CC, Business English) und der Erwerb von Lizenzen der DLRG (Schwimmabzeichen und Rettungsschwimmabzeichen) und der Erste-Hilfe-Ausbildung (im Rahmen des Schulsanitätsdienstes).

Schülerwettbewerbe/Turniere

Die Teilnahme an Schülerwettbewerben wird nach Schülerinteresse verabredet, vorbereitet und begleitet. Dazu gehört dann auch die schulinterne, eventuell gemeindliche Präsentation der Ergebnisse. Im Bereich des Sports wird mit Erfolg an diversen Turnieren (Schulspielrunde, Ammerlandturniere, Jugend trainiert für Olympia) teilgenommen. Hier kommt auch die Kooperation mit dem DFB zum Tragen, denn das GZE ist beurkundete Stützpunktschule, d.h. mit einem Talentförderprogramm des DFB ausgestattet. Des Weiteren nimmt die Schule jährlich am RoboCup teil.

Bücherei

Erweiterndes Lernen in größerer Selbstverantwortung findet in der Nutzung der Bücherei statt. Das Lesen, Recherchieren, Schreiben am und mit dem Buch, aber auch die Möglichkeiten des Computers unter Einbeziehung des Internets sind wichtige Aspekte gymnasialer Arbeit.. Schülergruppen nehmen auch weiterhin an Seminaren der Landesbibliothek Oldenburg teil und übernehmen in Edewecht und Bad Zwischenahn Büchereidienste.

Vermittlung außerschulischer Aktivitäten

Vermittlung von Schülerinnen und Schüler in Angebote außerschulischer Anbieter (Sommercamps, Seminare an Akademien, Teilnahme an Planspielen wie z.B. Modell-UN "OLMUN").

 

Säule 2 - Übendes und unterstützendes Lernen:

 

Übendes und unterstützendes Lernen

Das übende und unterstützende Lernen in einer Umgebung, die das Lernen allein durch ihre sächliche Ausstattung befördert, soll u. a. helfen, soziale Unterschiede in der Gesellschaft zu verringern und die Chancengleichheit für sozial benachteiligte Kinder zu erhöhen.

 

Betreuungskonzept (Hausaufgabenbetreuung)

Das GZE bietet im Rahmen des Betreuungskonzeptes ein Betreuungsangebot für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6 und 7 an. Das Betreuungsangebot umfasst ein gemeinsames Mittagessen, eine Hausaufgabenbetreuung und eine Entspannungs- und Bewegungszeit und wird von montags bis donnerstags von 13.15 Uhr bis 15.30 Uhr angeboten.

Mit diesem Angebot will das GZE zum einen unseren Schülerinnen und Schülern bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung und der Strukturierung des Nachmittags helfen. Zum anderen sollen Eltern bei den zunehmend komplexer werdenden Erziehungsaufgaben und bei der Vereinbarung von Familie und Beruf unterstützt werden. (vgl. Betreuungskonzept des GZE)

Frühbetreuung

In den ersten beiden Unterrichtsstunden wird für Schülerinnen und Schüler, die trotz eines Unterrichtsausfalles aufgrund des Bustransportes ab 7:55 Uhr in der Schule anwesend sind, eine Frühbetreuung angeboten. Schülerinnen und Schüler können unter Anleitung Unterrichtsinhalte nachbereiten und gesondertes Übungsmaterial bearbeiten und erhalten somit eine individuelle, eigenverantwortliche Lern- und Übungszeit.

Projekt „Schüler helfen Schülern“

Das Projekt „Schüler helfen Schülern“ ist ein Baustein der am GZE angebotenen Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit Kenntnisdefiziten. In jedem Halbjahr besteht für die Schülerinnen und Schüler sowohl an der Hauptstelle in Bad Zwischenahn als auch an der Außenstelle in Edewecht erneut die Möglichkeit, gegen ein geringes Entgelt am Projekt teilzunehmen. Dabei wird zunächst der Bedarf der Schülerinnen und Schüler an nach Jahrgängen und Fächern differenzierten Förderangeboten abgefragt, um diesen dann in Form von bedarfsgerecht ausgerichteten Angeboten bedienen zu können. Darüber hinaus kann auch sowohl auf der ersten pädagogischen Dienstbesprechung im Oktober bei der Erörterung der individuellen Lernentwicklung( vgl. Förderkonzept des GZE) als auch im Rahmen der Jahrgangsberatung (vgl. Beratungskonzept des GZE) im Januar für die Jahrgänge 9 und 10 die Empfehlung zur Teilnahme am Projekt „Schüler helfen Schülern“ ausgesprochen werden.

Förderung im Rahmen von „Deutsch als Zweitsprache"

Im Sinne einer durchgängigen Sprachbildung bietet das GZE Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache oder mit bildungsfernen Hintergrund eine Sprach- und Schreibförderung an, die bei dem Sprachaufbau unterstützt und hilft.

Zusammenarbeit mit der „Koordinierten Lernförderung im Ammerland im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets“ - KoLA

Das Ziel der KoLa besteht in der Eröffnung besserer Lebens- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche, deren Eltern leistungsberechtigt nach dem SGB II sind (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld), Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Lernförderung ist ein wichtiger Schritt, um schulische Defizite zu beheben. Das GZE informiert regelmäßig Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die Lernförderung und unterstützt die KoLA bei der Koordination.

 

Säule 3 - Helfendes Angebot:

 

Helfendes Angebot (Beratung)

Diese Angebote umfassen im Wesentlichen die Beratungsangebote der Beratungslehrkraft (vgl. Beratungskonzept des GZE), die der Jahrgangsberatung (vgl. Beratungskonzept des GZE, insbesondere Jahrgangsberatung), die der Studien- und Berufsberatung (vgl. Beratungskonzept des GZE, insbesondere Studien- und Berufsberatung) und die der Präventions-AG (vgl. Präventionskonzept des GZE) am GZE.

 

Säule 4 - Sport, Spiel, Theater, Kunst und Musik:

 

Sport, Spiel, Theater, Kunst und Musik

Diese Aktivitätsbereiche bieten sich in besonderer Weise sowohl zur sinnvollen Gestaltung von Freizeit als auch zum Einüben sozialer Basiskompetenzen an. Die Zielsetzung ist deshalb nicht allein in der momentanen Erholungsfunktion zu sehen, sondern auch in der Verstärkung sozialer Umgangsformen zwischen Schülerinnen und Schülern, aber auch zwischen Schüler/-in und Betreuer/-in. Übungsfelder und Kompetenzen für eine lebenslange sinnvolle Gestaltung der Freizeit können so erschlossen werden. Geschlechterspezifische Grenzbereiche erfahren, Vorurteile abbauen, Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstverständnisses sind nur einige Ziele, die angestrebt werden. Den Kindern und Jugendlichen wird spielerisch vermittelt, dass die Erwachsenenwelt bewältigt werden kann, wobei auch Widerstandsstrukturen gegen Gewalt oder Bedrohung eingeübt werden sollen.

Das große Angebot an Arbeitsgemeinschaften bietet vielfältige und individuelle Möglichkeiten, die beschriebenen Ziele zu erreichen. Im AG-Bereich stehen die Initiative und die Selbstorganisation unter Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern sowie externen Fachkräften (z. B. Sportübungsleiter/-in im Verein, Jugendgruppen, Jugendfeuerwehr, DRK, DLRG, KVHS etc.) im Vordergrund. Die Arbeit in freien Verbänden zeigt, zu welchem Engagement Jugendliche in Leitungsaufgaben bereit und willens sind.

Das AG- und Projektangebot des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht ist für Schülerinnen und Schüler in Bad Zwischenahn und in Edewecht gleichermaßen zugänglich.

Betreuungskonzept (Entspannung- und Bewegungszeit)

Im Rahmen des Betreuungskonzeptes wird nach dem Erstellen der Hausaufgaben eine Entspannungs- und Bewegungszeit angeboten. Spiel- und Sportangebote werden angeleitet.

Für die Entspannung aller Schüler/Schülerinnen und Lehrer/Lehrerinnen (Spazierengehen, Ruhen, Spielen) ist das Schulgelände weiterhin umzugestalten. Die bisherige Arbeit der Umwelt AG ist hervorzuheben, die maßgeblich an der Veränderung des Schulhofgeländes gewirkt hat. Für Sportspiele auf dem Schulhof, Rasenfreiflächen und dem Sportplatz ist dennoch eine Erweiterung nötig. Eine Zielplanung wird zurzeit zwischen der Gemeinde als Schulträger und den drei betroffenen Schulen erarbeitet (vgl. Umweltkonzept des GZE). Die Spielhütten auf dem Schulhofgelände und das Projekt „Offene Halle“ tragen zur sinnvollen und aktiven Gestaltung der Pausen bei.

Die Mittagsverpflegung am GZE

In der Mittagspause zwischen 13.15 und 14.00 Uhr können die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in ihren jeweiligen Rückzugsarealen ihr Mittagessen einnehmen. Die Schule hält in Bad Zwischenahn ein Angebot in der Mensa sowie in der Pausenhalle (Schulkiosk) vor. In Edewecht können Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause eine warme Mahlzeit in der Mensa zu sich nehmen.

 

Medienbildungskonzept

Sollte Ihnen das Medienbildungskonzept nicht direkt angezeigt werden, so können Sie es auch mit einem Klick auf den Link herunterladen.


Wird das PDF nicht korrekt angezeigt? Klicken Sie HIER

Leitbild des GZE

Logo 200pxIm Jahre 2007 hat sich das GZE auf der Grundlage eines intensiven Austausches innerhalb des Kollegiums und nach Rücksprache mit Eltern- und Schülerschaft ein Leitbild gegeben, das die zentralen Werte und leitenden Ziele von Lehrer(inne)n, Schüler(inne)n und Eltern dokumentiert. Es ist orientiert an Attributen, die die Inspektoren der Niedersächsischen Schulinspektion dem GZE im Herbst 2006 zugewiesen haben und die infolge ausführlicher Diskussionen innerhalb der Schulöffentlichkeit zu vier leitenden Kennzeichen des GZE abgewandelt worden sind:

  • lebendig und offen,
  • umwelt- und gesundheitsbewusst,
  • kooperativ und
  • solide.

Diese Leitattribute werden in unserer täglichen Arbeit durch das Akronym LUKS zusammengefasst.

Im Rahmen einer Schulinternen Lehrerfortbildung und unter Beteiligung der Schüler(innen) und Eltern wurde es reflektiert und in der unten angeführten Neufassung auf der letzten Gesamtkonferenz am 07. Mai 2014 beschlossen.


Leitbild des GZE (Neufassung von der Gesamtkonferenz beschlossen am 07.05.2014)

Das GZE versteht sich als eine lebendige und offene Schule.

Ihre Lebendigkeit erhält unsere Schule durch ein breites Bildungsangebot und das Engagement von Lehrer(inne)n, Schüler(inne)n und Eltern bei der Gestaltung eines aktiven Schullebens, das die Vielfalt der Interessen und Talente widerspiegelt.
Der Schulalltag am GZE zeichnet sich aus durch Freundlichkeit und Weltoffenheit. Ehrlichkeit und Respekt sowie die Fähigkeit, konstruktive Kritik zu üben und anzunehmen, werden als vorbildliche Verhaltensweisen auf allen Ebenen schulischen Handelns und Entscheidens angesehen. Dies schafft Vertrauen, das den Ausbau kooperativer Strukturen und kreative Freiräume ermöglicht.

Das GZE versteht sich als solide Schule.

Der Unterricht steht im Mittelpunkt unseres schulischen Handelns. Fachwissen und eigenverantwortliches Lernen werden kompetent und nachhaltig vermittelt. Unser solides Arbeiten bedeutet, in einem engagierten Miteinander leistungsbereit und konsequent zu handeln und Kriterien transparent zu gestalten. Entscheidend ist dabei Verlässlichkeit, die sich im Einhalten von verbindlichen Absprachen und Regeln zeigt. Wir überprüfen unsere selbst gesetzten Ziele regelmäßig.

Das GZE versteht sich als kooperative Schule.

Wir – Lehrer(innen), Schüler(innen), Eltern, Mitarbeiter(innen) und Schulleitung – kooperieren miteinander und mit (außer)schulischen Institutionen. Kommunikation und Zusammenarbeit erfolgen auf der Basis von Toleranz, Fairness und Verbindlichkeit. Sie schaffen Transparenz und ermöglichen Mitgestaltung. Wir unterstützen Projekte und Formen von Unterricht, die selbstständiges Denken und Handeln fördern und zur Leistung ermutigen. Schüler(innen) helfen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung. Der am GZE praktizierte Dialog und die Kooperation sollen beispielgebend wirken für solidarisches Handeln, auch über den schulischen Kontext hinaus.

Das GZE versteht sich als umwelt- und gesundheitsbewusste Schule.

Unsere Schule engagiert sich im Arten- und Naturschutz. Gedanken zur Nachhaltigkeit und zum gesunden Leben werden allen an der Schule Beteiligten durch Aktionen und im Unterricht nahe gebracht. Eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und des Vertrauens, ein achtsamer Umgang mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und seinem Umfeld sind wichtige Ziele des GZE.

Allgemeine Informationen:

Unesco Projektschule

UNESCO Projektschule 200px

Erasmus+

 Erasmus-Logo-Quadrat2

Begabtenförderung

footer Begabung 200px

Erasmus+ - Qualitätssiegel 2024

2025 12 05 Erasmuslogo KA1 Quadrat 2024 250

Umweltschule in Europa

Umweltschule 200px

Tamiga nds Schulen MIT Afrika 100px

PraeventionsAG 100px

 Schulsanitaetsdienst 100px

Werder Lebenslang aktiv hoch 2D 100px

Jufo 100px



    K

    o

    n

    t

    a

    k

    t