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Studien- und Berufsorientierung

Die Studien- und Berufsorientierung am GZE folgt einem „Drei-Säulen-Modell":

Die erste Säule ist die Information und Beratung innerhalb des GZE. Bestandteile sind die Bereitstellung von Informationen zur Studien- und Berufsfindung auf den Informationsständern im Foyer, die Information über Berufsmessen und Hochschulinformationstage auf dem Terminkalender zur Studien- und Berufsorientierung der Homepage des GZE, die Durchführung von Bewerbungstrainings und von Eignungstests zur Studien- und Berufswahl innerhalb des GZE. Darüber hinaus ist die persönliche Beratung in Fragen zur Studien- und Berufswahl durch den Studien- und Berufsberater am GZE Bestandteil des schulischen Lebens.

Besondere Berührungspunkte bestehen zwischen dem Bereich Studien- und Berufsorientierung und den Bereichen Begabtenförderung und außerschulische Bildungsangebote – sowohl Veranstaltungen zur Vertiefung besonderer Themen im Rahmen außerschulischer Träger wie auch das Frühstudium, das die Jade-Hochschule und die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg anbieten, dienen der Studien- und Berufsvorbereitung. Ein Angebot an der Schnittstelle zwischen interner und externer Beratung ist der regelmäßige Kontakt zur Agentur für Arbeit in Form eines monatlich stattfindenden Sprechtags zur Studien- und Berufswahl, durchgeführt von Frau Knabben von der Agentur für Arbeit.

Die zweite Säule ist die Beratung außerhalb des GZE. Das Angebot an Studien- und Berufsmessen, Hochschulinformationstagen und Möglichkeiten, ein Schnupperstudium zu absolvieren, nimmt stetig zu. Über alle Veranstaltungen, die in zumutbarer Entfernung vom GZE stattfinden, wird auf der Homepage informiert und das entsprechende Informationsmaterial wird im Pausenhallenbereich bereitgestellt. Über die Möglichkeit zur Teilnahme an besonders interessanten Veranstaltungen werden die Schülerinnen und Schülern zusätzlich per Mail informiert. Schülerinnen und Schüler, die an konkreten Veranstaltungen teilnehmen wollen, werden auf Antrag vom Besuch des Unterrichts an einem bestimmten Tag freigestellt, wenn dies nicht mit grundlegenden schulischen Verpflichtungen kollidiert. Zu Veranstaltungen, die für einen größeren Teil der Schülerschaft interessant sind, werden Exkursionen veranstaltet – teils auf der Grundlage freiwilliger Meldung, teils verpflichtend im Rahmen jahrgangsübergreifender Veranstaltungen.

Die dritte Säule ist der Bereich Praktika. Das obligatorische Betriebspraktikum zur Berufsorientierung findet für alle Schülerinnen und Schüler des GZE in Klasse 10 statt, der Auswahlprozess wird durch den Studien- und Berufsberater und die Kollegen vornehmlich der Fächer Deutsch und Politik/Wirtschaft durch regelmäßige Information, Begleitung und Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen, intensiven Kontakt während der Ableistung des Praktikums sowie die Nachbereitung im Rahmen des Praktikumsberichts begleitet. Zusätzlich unterstützt das GZE die Ableistung freiwilliger Praktika, die als Schulveranstaltungen stattfinden können und dadurch rechtlich dem obligatorischen Betriebspraktikum gleichgestellt sind. Grundsätzlich sollten freiwillige Praktika in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden, gegebenenfalls ist eine Freistellung vom Unterricht für einen begrenzten Zeitraum möglich, wenn dies nicht mit schulischen Verpflichtungen wie Klassenarbeiten /Klausuren kollidiert und terminlich unvermeidbar ist.

Die Studien- und Berufsberatung am GZE strebt an, auf der Grundlage intensiver Kooperation mit den vielen Akteuren innerhalb und außerhalb des GZE, die sich mit der Frage „Was kommt nach dem Besuch des GZE" beschäftigen, die Schülerinnen und Schüler lebendig, umfassend und solide auf ihre Studien- oder Berufswahl vorzubereiten, hierbei offen für neue Entwicklungen zu sein und so das Leitbild des GZE zu leben.
Das Hauptziel für die Arbeit im Schuljahr 2012-13 ist ein Ausbau der Kommunikationsstrukturen zur Optimierung des Informationsflusses zu den Schülerinnen und Schülern.

Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen

Verschiedene Wissenschaftler(innen) führ(t)en Befragungen zu unterschiedlichen pädagogischen Themen durch (z.B. zu den Geschichtsbildern unserer Schüler[innen] oder zum Einsatz von PISA-Aufgaben im Mathematikunterricht).

Integration der Eltern

Dies gelingt z.B. durch Elternsprechtage, Elternabende, Elternforen, die vielfältige Beteiligung der Eltern an den Konferenzen oder den AGs aus Schüler(inne)n, Eltern und Lehrern sowie dem Elternrat als Gremium.

Exkursionen

Z.B. der regelmäßige Besuch des Nordwolle Museums in Delmenhorst im Rahmen des Geschichtsunterrichts der 8. Klassen, Fahrten nach Kalkriese in Klasse 6, ein Besuch des Landtages in Hannover oder Einladungen historischer Persönlichkeiten wie Freya Klier oder Salomon Perel bedeuten eine „Öffnung im Kleinen".

Tamiga-Projektgruppe

Die Tamiga-Projektgruppe setzt sich aktuell aus 20 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 6-12 des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht zusammen. Wir treffen uns regelmäßig dienstags in der 7. und 8. Stunde. Geleitet wird die Projektgruppe von Christina Gardewin.

Unsere Ziele:

Der Bau einer Grundschule und Verbesserung der Lebensbedingungen in Tamiga, einem Dorf in Burkina Faso am südlichen Rand der Sahelzone. Dabei sollen direkte Kontakte helfen, die Menschen und ihre Situation verstehen zu lernen. Entwicklung soll als Entwicklung von Menschen verstanden werden.

Entstehungsgeschichte und Projekte in Tamiga: siehe www.tamiga.de

begleitende Projekte in Tamiga:

Regelmäßige Reisen nach Tamiga zeigen, dass sich das Engagement der Schüler(innen), afrikanischen Kindern zu helfen, das Lesen und Schreiben zu erlernen, lohnt. Leistungsstarken Schülern und Schülerinnen wird der Besuch weiterführender Schulen durch Stipendien ermöglicht. Wünschenswert ist auch der Aufbau eines beruflichen Ausbildungsganges.

Die Reise nach Tamiga im Jahr 2003 hat jedoch auch deutlich gemacht, dass nicht nur Bildungsarbeit von Nöten ist, sondern aufgrund schlechter Ernten auch Hungerhilfe. Daher wurde der Aufbau einer selbstverwalteten Getreidebank finanziert. Die Bewohner Tamigas kaufen z.B. Hirse dann ein, wenn sie auf dem Markt günstig angeboten wird und geben sie zum Einkaufspreis wieder ab, wenn sie knapp und teuer ist.
Die vorhandene Gesundheitsstation wurde im Herbst 2006 durch einen Wirbelsturm vollständig zerstört. Die Steuerungsgruppe des Dorfes hat bei unserem Besuch im Januar 2007 den Neuaufbau der Station als besonders dringlich bezeichnet. Inzwischen wurde eine neue Gesundheitsstation für 13.000 € neu aufgebaut. Eine Dorfbewohnerin und ein Dorfbewohner wurden bereits zu Gesundheitshelfern ausgebildet.

aktuelles Projekt: Baubeginn eines medizinischen Laborgebäudes

Ursprünglich wollten wir nach Fertigstellung der Primarschule in Tamiga die benachbarte Gesundheitsstation in Nasseré, die auch für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung Tamigas zuständig ist, unterstützen. Bei unseren Besuchen mussten wir aber leider feststellen, dass diese Einrichtung auch nicht annähernd medizinischen Standards entspricht und die Führung und Organisation der Station desolat sind. Wir mussten befürchten, dass unsere Spenden nicht zu einer Verbesserung der vorgefundenen Situation führen würden. Daher hat der Vorstand unseres Vereins beschlossen, das Centre Médical Notre Dame de la Miséricorde de Bam in Kongoussi finanziell zu fördern. Dieses Krankenhaus wird von Abbé Jean-Pierre Sakouri geleitet, wird gut geführt und erfüllt nach unserer Einschätzung die notwendigen medizinischen Voraussetzungen für die Behandlung kranker Menschen. Das Krankenhaus liegt ungefähr 20 km von Tamiga entfernt und steht damit auch der Bevölkerung des Dorfes zur Verfügung.
Wir haben uns vertraglich verpflichtet, dem Krankenhaus den Neubau eines baufälligen medizinischen Labors zu finanzieren. Die Baukosten belaufen sich auf 40.000 €, eine Summe, die der Förderverein für Schulpartnerschaften in Entwicklungsländern allein aufbringt. Gleichzeitig wird sich die Krankenhausleitung verpflichten, jährliche medizinische Untersuchungen der Schulkinder in Tamiga durchzuführen.
Wir freuen uns, dass vor einigen Wochen der Bau begonnen werden konnte. Bei unserem Besuch im Januar 2013 wird uns der Bischof der zuständigen Diözese empfangen und wir werden den Baufortschritt begutachten. Wir sind sehr gespannt!

Wir möchten Folgendes verbessern:

Wir haben in der Projektgruppe beschlossen, dass wir die Präsenz am GZE verbessern wollen. Das geschieht zum einen mit den Infowänden und Infosäulen in Bad Zwischenahn und Edewecht, zum anderen aber auch mit Hilfe des Bildschirmes in Bad Zwischenahn, auf dem aktuelle Berichte oder Fotos gezeigt werden. Dort sollen die Fotos der Sponsorenrallye erscheinen.

Studienfahrten

Fahrten u.a. der Lateinklassen nach Rom und Neapel (Jahrgang 11) oder nach Prag, Wien, Paris, London, Dublin, Berlin (Studienfahrten im 12. Jahrgang im Rahmen des Seminarfaches).

Unesco Projektschule

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Erasmus+

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Begabtenförderung

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Erasmus+ - Qualitätssiegel 2024

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Umweltschule in Europa

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Tamiga nds Schulen MIT Afrika 100px

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