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Schulklima

Nicht nur neu hinzukommende Kolleg(inn)en und Schüler(inn)en mit Erfahrungen aus anderen Schulen loben insbesondere die freundliche Aufnahme und das unterstützende Klima im Kollegium und zwischen Lehrer(inn)en und Schüler(inn)en.

Förderung der Teamarbeit

So werden z.B. seit dem Schuljahr 2007/2008 Lehrerteams gefördert, die sich besonderen fachspezifischen Aufgaben widmen und ihre Ergebnisse den Fachkonferenzen vorstellen. Fortbildungsangebote wie die MNU oder die Pädagogische Woche werden traditionell engagiert wahrgenommen.

Förderung des Zusammenhalts und der Identifikation mit der Schule

Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen, z.B. Jahrgangsfeier für alle 5. Klassen, Schulversammlungen dreimal im Jahr in der Sporthalle, Adventaktionen des Schülerrats, Schulausflüge mit sportlichen Aktivitäten (z.B. Fahrt der gesamten Schule nach Norderney alle 4 bis 5 Jahre); Ehemaligentreffen, Pensionärstreffen, Kollegiumsausflüge, Kollegiumsstammtisch, Weihnachtsfeier des Kollegiums; gute Kooperation mit den Mitarbeitern (z.B. Sekretärinnen, Schulassistenten, Hausmeister und Gehilfen, Cafeteria-Kräfte).

Systematische Gestaltung der Berufseinstiegsphase am GZE

Neue Kolleginnen und Kollegen, die als Berufseinsteiger(innen) ihre Tätigkeit am GZE aufgenommen haben, werden - bereits seit dem Schuljahr 2009/2010 - im Rahmen eines schuleigenen Konzeptes zur Berufseinstiegsphase systematisch betreut.

Einen zentralen Baustein bei der Umsetzung des Konzeptes stellt die Betreuung und Beratung durch fachbezogene Mentor(inn)en dar. Zudem finden verschiedene Informationsveranstaltungen (Begrüßungstreffen, Orientierungstreffen zur Berufsein-gangsphase und zum Seminarfach, Orientierungstreffen zur Planung einer Kursfahrt), erste Hospitationen in künftigen eigenen Lerngruppen und Gespräche mit der Schulleitung statt. Die Kolleginnen und Kollegen erhalten Informationsmaterial mit Hinweisen zu Arbeitsabläufen am GZE sowie rechtlichen Vorgaben im Kontext des Schulalltags. Zudem stehen eine Mappe zur Klassenleitung und der Leitfaden des NiLS zur Berufseingangsphase im Lehrerzimmer bereit. Externe Fortbildungen (z.B. des Oldenburger Fortbildungszentrums ofz) können zusätzlich besucht werden.

Die Evaluation der Gestaltung der Berufseinstiegsphase am GZE erfolgte in den ersten Durchgängen am Ende des Schuljahres in Form narrativer Interviews bei den neuen Kolleg(inn)en, per Fragebögen bei den Mentor(inn)en. Dabei wurde deutlich, dass die systematische Beratung und Betreuung als sehr hilfreiches und sinnvolles Angebot wahrgenommen wurde.
Alle neuen Kolleg(inn)en zeigten sich sehr interessiert an den Angeboten. Allein die Größe des schulischen Systems GZE und die im Regelfall höhere Stundenzahl verglichen mit der Ausbildung erforderten Umstellungsprozesse, die es zu begleiten galt. Bezüglich der Herausforderungen wurde mehrfach die Befürchtung geäußert, den gestellten Anforderungen nicht vollständig gerecht werden zu können.
Gerade hier erwies sich nach Ansicht der Betroffenen die Betreuung und Beratung durch fachbezogene Mentor(inn)en mit umfangreicher Berufserfahrung als sehr sinnvoll. Hilfestellungen konnten zugeschnitten auf die Einzelperson gegeben werden, ohne dass Leistungen bewertet oder kontrolliert wurden.
Besondere Schwerpunkte bildeten hier die Materialsuche für den Unterricht, die systematische Planung des Schuljahresablaufes sowie die Gestaltung und Korrektur von Klassenarbeiten. Die Mentor(inn)en erlebten viele Kolleg(inn)en als hilfreiche Bezugspersonen, sowohl in fachlicher als auch in menschlicher Hinsicht. Sie betrachteten sich als intensiv betreut - auch im Vergleich zu Kolleg(innen) an anderen Schulen. Letztlich ist von den einzelnen Personen abhängig, ob konkreter Unterstützungsbedarf erkennbar ist und entsprechende Angebote gemacht werden können. Ergänzend können die beteiligten Fachbereiche den Berufseinstieg unter-stützen.
Verschiedene betreuende Lehrende formulierten es als Selbstverständlichkeit, neuen Kolleg(inn)en unterstützend zur Seite zu stehen – mit oder ohne Entlastung. Dass sich auf diese Weise eine Kooperation entwickeln kann, so dass beide Seiten davon profitieren, wurde festgestellt.
Die Treffen und Gespräche haben zudem das Kennenlernen des neuen Umfeldes und die Aufnahme ins Kollegium nach Ansicht der Beteiligten vereinfacht.
Die bereitgestellten Materialien zur Information wurden dankend angenommen, konnten aber erst nach und nach gesichtet werden. Sie wurden ebenfalls als hilfreich und informativ beurteilt. Externe Fortbildungsveranstaltungen spielten bisher eine untergeordnete Rolle.
Zu danken ist allen Beteiligten, insbesondere den Kolleg(inn)en, die sich als Mentor(inn)en zur Verfügung gestellt haben!

Insgesamt lässt sich für das Konzept zur Berufseingangsphase am GZE eine positive Bilanz ziehen, seine Umsetzung sollte fortgesetzt werden. (Mey)

Schüler helfen Schülern

Im Januar 2007 initiierte Herr Dettmer das Projekt ShS. Dieses entstand aufgrund zahlreicher Gespräche sowie Nachfragen und Anregungen von Schüler(inne)n und Eltern vor dem Hintergrund, dass Schüler(innen) aus ganz unterschiedlichen Gründen Defizite in bestimmten Fächern haben. Diese können durch fachliche Lücken oder auch durch methodische Probleme bei der Organisation des Lernens begründet sein.

Mit dem Projekt wird eine Form der Förderung am GZE (s. Förderkonzept) angeboten. In jedem Halbjahr besteht für die Schüler(innen) sowohl an der Hauptstelle in Bad Zwischenahn als auch an der Nebenstelle in Edewecht die Möglichkeit, neu am Projekt teilzunehmen. In der ersten Runde im Frühjahr 2007 konnten Schüler(innen) der Jahrgänge 5 und 6 Kurse im Fach Mathematik belegen. Gegenwärtig werden Kurse für die Jahrgänge 5 bis 10 in allen Fächern angeboten, wobei hauptsächlich Kurse in Mathematik, Latein, Französisch, Englisch und in Rechtschreibung/ Grammatik nachgefragt werden. In aller Regel finden die Kurse an beiden Standorten statt, sodass ein Pendeln der Kursteilnehmer(innen) vermieden wird.

Die Kurse werden von Schüler(inne)n der Jahrgänge 10 bis 13 geleitet. Für diese Kursleiter(innen) bedeutet die freiwillige Betreuung einer Gruppe die Übernahme von sozialer Verantwortung am GZE. Sie werden gefordert durch die begleitete Einarbeitung in neue Aufgabengebiete wie zum Beispiel Methodik und sie müssen sich einlassen in die fachliche Beratung der Kursteilnehmer(innen) in den jeweiligen Fächern.

Mit dem Projekt „Schüler helfen Schülern" wird ein weiterer Baustein im Bereich Fördern und Fordern am GZE gesetzt. Dadurch werden verschiedene Aspekte des Leitbildes des GZE berücksichtigt.

  • Das GZE versteht sich als lebendige und offene Schule. In dem Projekt wird das System einer festgefügten Klasse aufgebrochen, verschiedene Jahrgänge arbeiten als Kursteilnehmer(innen) und -leiter(innen) sowie auch im Projektleitungsteam miteinander.
  • Es entstehen kooperative Strukturen. Damit wird ein zweites Ziel im Leitbild der Schule angesprochen: Das GZE versteht sich als kooperative Schule, in der sich Schüler(innen) gegenseitig helfen und unterstützen. Auf diese Weise übernehmen Schüler(innen) in einem gewissen Maße Verantwortung füreinander. Die Schüler(innen) im Leitungsteam übernehmen Verantwortung in der Organisation und der Durchführung des Gesamtprojektes, damit zeigen sie im hohen Maße soziales Engagement an „ihrer" Schule. Kursleiter(innen) und -teilnehmer(innen) vereinbaren die Inhalte der einzelnen Stunden.
  • Sie arbeiten in einem engagierten Miteinander leistungsbereit zusammen. Damit werden Kriterien einer soliden Schule angesprochen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über das aktuelle Angebot von "Schüler helfen Schülern"

Beratungskonzept der Beratungslehrerin

Ansprechpartner bei Schulproblemen sind alle Lehrer(innen), besonders Klassenlehrer(innen) und Tutoren(innen), die ihre Lerngruppen genau kennen, sowie die Schulleitung.

Die Beratungslehrer - BL - (Frau Helm-Brandau und Herr Frerichs) bieten ein freiwilliges Zusatzangebot für Schüler(innen), Eltern und Lehrer an. Der Einzelne steht hier im Mittelpunkt. Die Beratung kann sich auf die Schulschwierigkeiten, z.B. soziale Probleme wie Gewalt, auf individuelle Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten in Schule und Familie beziehen, bis hin zu Schullaufbahnfragen.

Die BL hat den „Blick von außen", sie hört genau zu, stellt offene Fragen, strukturiert, bietet Lösungswege an, sucht mit der/dem Ratsuchenden nach Maßnahmen, ermutigt zu neuen Wegen. Transparenz während der Gespräche, aber auch Abmachungen und Verabredungen gehören zu diesem kooperativen Prozess.

Die BL hält darüber hinaus Kontakte zu außerschulischen Institutionen und Partnern, z.B. Jugendamt, Suchtstellen.

Der Beratung liegen vier sog. ethische und professionelle Grundhaltungen („Grundpfeiler") zugrunde:

  • Freiwilligkeit (Beratung ist ein Angebot für Schüler, Eltern und Lehrer),
  • Verschwiegenheit (die Privatsphäre der Ratsuchenden wird von der BL geschützt),
  • Unabhängigkeit (Beratung ist frei von Weisungen oder persönlichen Verpflichtungen, aber im Rahmen der Erlassvorgaben),
  • kein Freiraum mit Sonderrechten (Beratung findet im Kontext der Verantwortungsstruktur der Schule statt).

Der Beratungsraum in Bad Zwischenahn liegt im 1. Stock – Raum 104, in Edewecht befindet er sich in Jahrgangshaus 8. Kontakte können telefonisch über 04403/ 948826, über die Briefkästen in Haupt- und Außenstelle oder über die Sekretärinnen aufgenommen werden.

Unesco Projektschule

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Erasmus+

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Begabtenförderung

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Umweltschule in Europa

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