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Ammerländer Familie macht Shanghai unsicher

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2014 08 15 - Ammerlaender Familie 1Drei Jahre lebte Jan-Peter Mittwollen mit seiner Familie in China. An das Leben dort musste sich der 42-Jährige erstmal gewöhnen. Aber die Einheimischen wohl auch an ihn, sorgte er doch für die ein oder andere Irritation.

Friedrichsfehn - Eines musste Jan-Peter Mittwollen während seines dreijährigen Aufenthalts in Chinas Industriemetropole Shanghai nicht: Auto fahren. Von seinem Arbeitgeber, einem Ludwigshafener Großunternehmen, bekam er einen Chauffeur gestellt. So gelangte der Friedrichsfehner, ohne ständig stark gestresst zu sein, durch eine der größten Städte der Welt, in der tagtäglich unzählige Autos, Busse und Elektrobikes unterwegs sind.

2014 08 15 - Ammerlaender Familie 2Der Verkehr in Shanghai, in deren Innenstadt 15 Millionen Menschen leben (plus acht Millionen in den bis zu 50 Kilometer entfernten Stadtbezirken), hat seine eigene Gesetzmäßigkeiten. Vor roten Ampeln stoppten, so berichtet Jan-Peter Mittwollen, Verkehrsteilnehmer nicht automatisch und als Fußgänger sei man gut beraten, beim Überqueren der Straßen genau hinzuschauen, ob und wo das möglich sei. „Während meiner Zeit in Shanghai habe ich in Verbindung mit dem Verkehr fünf Nahtod-Erfahrungen gemacht", berichtet der 42-Jährige.

Ende der 1990-er Jahre hatte der Friedrichsfehner, nachdem er das Abitur am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht absolviert hatte, Pharmazie und anschließend Betriebswirtschaftslehre studiert. Nach dem Studium wurde er in Ludwigshafen bei einem internationalen Chemieunternehmen tätig, für das er seitdem arbeitet.

Für einen Produktionsbereich übernahm der 42-Jährige später die Leitung in Asien mit Sitz in Shanghai. 2011 zog Jan-Peter Mittwollen mit seiner Familie nach Fernost. Mit seiner Frau Cornelia hat der Friedrichsfehner, der mit seiner Familie kürzlich zu Besuch bei seinen Eltern im Ammerland war, drei Kinder. Während Klara und Sönke in Deutschland geboren wurden, kam der kleine Hauke in Shanghai zur Welt.

„Der Alltag in China ist schon ein ganz anderer als in Europa und gewöhnungsbedürftig", sagt der Ammerländer. Zuverlässigkeit und Planbarkeit, wie sie in Deutschland selbstverständlich seien, hätten dort keinen großen Stellenwert. Ungewöhnlich sei es, wenn man mit der gesamten Familie auf einem E-Bike auf den stark befahrenen Straßen in Shanghai unterwegs sei. Das habe nicht nur einmal für Irritationen gesorgt.

Gleichwohl hätten seine Frau Cornelia und er die Chinesen lieben und schätzen gelernt. Sie seien sehr zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit sowie ausgesprochen kinderlieb. Während des mehrjährigen Aufenthalts wurden einige Freundschaften aufgebaut. Und Shanghai sei trotz der Millionen Menschen sicher gewesen. „Diebstahl kam sicherlich vor, aber wir haben uns in Shanghai ohne Angst vor Entführungen oder Überfällen bewegt."

Den dreijährigen Aufenthalt in Fernost haben Jan-Peter Mittwollen und seine Frau Frau Cornelia nie bereut. „Ich könnte mir schon vorstellen, mit meiner Familie wieder ins Ausland zu gehen, wenn mein Arbeitgeber das möchte. Schön wäre es, wenn das eine andere Region auf der Welt wäre ", sagt der Friedrichsfehner, der nach seiner Rückkehr aus China mit seiner Familie nun in Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) lebt.

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