Songwriting AG

Die Songwriting AG (oder auch bekannt als Kompositionskurs) wird von Herrn Leinweber geleitet und trifft sich regelmäßig, um zusammen Stücke zu schreiben und zu komponieren. Einige Lieder sind bereits im Downloadbereich verfügbar. Desweiteren können Sie sich auf der Bilderseite einen Einblick in die Arbeit der AG verschaffen.

Unsere Kompi-AG Musik-Theorie kann Spaß machen? Das hat Herrn Leinweber bei unserem ersten Treffen wohl noch niemand geglaubt. Doch schon im Verlauf dieses ersten Treffens sollte uns klar werden, dass diese Theorie die Grundlage für viele schöne Werke sein sollte und daher durchaus Spaß macht, wenn man die Technik beherrscht und merkt, was daraus entstehen kann.

Unsere erste „Hausaufgabe“, mit Hilfe unseres erworbenen Wissens über Akkorde, Wechsel- und Durchgangsnoten etc. 8 Takte zu komponieren, hörte sich zwar zunächst sehr einfach an, doch so leicht fiel uns das gar nicht! Trotzdem konnten sich schon bei unserem nächsten Treffen einige dieser Kompositionen durchaus hören lassen und zu unserer Freude hatte auch Clemens etwas kreiert, das uns gleich so gut gefiel, dass wir es direkt aufnahmen.

Doch nur Musik fanden wir etwas zu langweilig und darum spendete Bernd mal spontan einen selbstgeschriebenen Text, den er zufällig dabei hatte und ich meine Stimme und - peng- da war der erste Song fertig. Zwar war das meiste nur improvisiert und daher durchaus noch bearbeitungsfähig, doch spätestens jetzt hatte uns die Begeisterung gepackt und ließ uns im Folgenden nicht mehr los...inspiriert und höchst motiviert gingen wir wieder an die Arbeit und so entstanden Stunde für Stunde lauter nette Kompositionen.

Beim zweiten Mal hieß es nur noch: „Komponiert mal´n Stück in C-Dur“ mit einem A-und einem B-Teil“, wir bekamen ca. eine Stunde Zeit und dann mussten wir es den anderen vortragen. Jung und alt, groß und klein arbeiteten dabei zusammen und ich darf wohl ohne große Arroganz sagen, dass alle Ergebnisse äußerst hörenswert sind!

Um möglichst viele verschiedene Bereiche in der Musik abzudecken, erarbeiteten wir auch bekannte Stücke, die uns als Beispiele dienten und so verhalf uns z.B. „Route 66“ dazu, den Blues näher kennen zu lernen. Sowohl Gitarristen, Bassisten, Pianisten als auch Sopranisten bekamen allerlei Tipps und danach durften wir wieder selber ans Werk und das neuerworbene Wissen in einer neuen Komposition anwenden!

Auch wichtige Weisheiten des Musik-Geschäfts ließ Herr Leinweber nicht außer Acht. So erklärte er uns schon direkt am Anfang und dann fast stündlich, das man selbst mit Kompositionen wie „Hurz“ (unser Lieblingsbeispiel von Harpe Kerkeling) Erfolg haben könne, wenn man es nur richtig vermarkten kann.
Obwohl wir für diese AG oft unsere freien Vormittage am Samstag und auch am Sonntag spenden „mussten“ und uns die Ereignisse des Vorabends manchmal ganz offensichtlich anzusehen waren, haben wir es nicht bereut und Herr Leinweber hat sich stets Mühe gegeben, uns einen Anreiz zu verschaffen. So hielt er uns mit spritzigen Stücken, seinen Sprüchen, seinen genialen Piano-Gitarren-etc.-Künsten und letztendlich mit der Bearbeitung und Aufnahme unserer eigens komponierten Stücke immer bei Laune und wenn die trotzdem mal unten war, weil unsere Bäuche vor Hunger schrieen, spendierte er uns sogar Pizza...und alle waren wieder glücklich!

So konnte es durchaus mal passieren, dass wir einfach nicht gehen wollten und den Unterricht teilweise bis zu 2 Stunden überzogen...das Kaffeetrinken und die Gäste mussten nicht selten warten! Sorry, aber es hat einfach zu viel Spaß gemacht und vielleicht sind unsere Stücke ja eine kleine Entschädigung...! *g*