Gewaltprävention am GZE

                                                                           

 

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Spielt Gewalt an einem Gymnasium und dazu noch in Bad Zwischenahn überhaupt eine Rolle?

 

Sicherlich -

                               Bad Zwischenahn ist nicht Berlin Kreuzberg und die Erscheinungsformen von                                Gewalt sind meistens nicht so offensichtlich, aber -

                              

                                so hat eine umfangreiche Befragung zur Gewalt am GZE im Jahr 2007 ergeben

- Gewalt kommt in nicht unerheblichem Umfang auch am GZE vor.

 

Ansätze der Gewaltpräventionsarbeit

Es soll an dieser Stelle weder um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Facetten des Gewaltbegriffs noch um eine Diskussion der unterschiedlichen Theorien zur Entstehung von Gewalt gehen. Dennoch sind die Forschungsergebnisse zur Gewalt an Schulen in den Entwurf eines Gewaltpräventionskonzepts eingegangen und prägen die Präventionsarbeit am GZE. In einem integrativen Ansatz wird versucht sowohl psychologische Ansätze und soziologische Ansätze zu vereinen:

So wird zum einen das Individuum und dessen Verhaltensmodifikation in den Blick genommen, indem Gewalt (im Sinne von Aggression) als eine gelernte Verhaltensweise betrachtet wird. Im Vordergrund steht dabei das Entstehen und der Umgang mit gewalttätigem Verhalten.

Zum anderen sollen auch das soziale Umfeld und die Lebensumstände berücksichtigt werden. Eine Verbesserung der Interaktionsstrukturen in der Schule (das Klima) und den Abbau von Ungleichheiten und Vorurteilen sind  ebenfalls Ziele der Präventionsarbeit.

Maßgeblich getragen werden die Aktionen zur Gewaltprävention von der GZEpräventionsAG, eine Arbeitsgruppe aus Lehrern, Eltern und Schülern.