Förderung durch Enrichment
Als favorisiertes Modell zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler dient ein sogenanntes Enrichment-Programm. In diesem werden Inhalte thematisiert, die im normalen Unterricht nicht vorkommen. Enrichment ersetzt also nicht das übliche Unterrichtsangebot, sondern ergänzt dieses.
Die Enrichmentangebote werden auf unterschiedliche Weise organisiert. Neben den in den Unterricht integrierte Maßnahmen (bilingualer Unterricht) gibt es „Pull-out“-Angebote, Arbeitsgemeinschaften und Blockseminare.
Erläuterung zu den möglichen Organisationsformen:
• siehe Bilingualer Unterricht
• „Pull-out“:
Ein(e) Schüler(in) arbeitet selbständig in der Bibliothek an einem Wettbewerb, einem Projekt o.ä. Es steht ein(e) Mentor(in) zur Verfügung, der die Arbeit betreut und den Schüler berät. Die Beratungszeiten mit dem Mentor werden in individueller Absprache getroffen. Der Schüler entscheidet in Absprache mit dem Fachlehrer selbst, wann er den regulären Unterricht verlässt und an seiner Aufgabe arbeitet. Ein verbindlicher Lernvertrag zwischen Schülern, Schule und Eltern wird abgeschlossen (Vordruck zum Download auf der Homepage) und gibt der Maßnahme den nötigen Rahmen.
Wünschenswert ist eine Präsentation der Arbeitsergebnisse am Ende des Halbjahres für Eltern, interessierte Mitschüler, das Jahrbuch oder eine andere Art der Leistungsanerkennung.
• Arbeitsgemeinschaft:
Schüler arbeiten in einer AG, die speziell für besonders Begabte eingerichtet wird. Das Lern- und Arbeitstempo sowie das Niveau sind auf „Schnell-Lerner“ abgestimmt. Die Kursstärke sollte eine Größe von 10-12 Schüler nicht übersteigen.
• Blockseminare:
Schülerinnen und Schüler arbeiten 2-3 Tage intensiv an einem Thema. Sie werden hierfür vom Schulunterricht freigestellt. Blockseminare erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie den teilweise sehr vollen Stundenplänen der Schüler(innen) entgegen kommen.
Download der Lernvereinbarung zur Teilnahme am "Pull-out"-Angebot