Begabtenförderung
Begabtenförderung
„Die Dogmatisierung von „Gleichheit“ und Gleichberechtigung führt dann zu neuer Ungerechtigkeit, wenn damit die Unterschiedlichkeit aus den Augen verloren und somit eine optimale Förderung und Entwicklung der Verschiedenen verfehlt wird.“
(Niedersächsisches Kultusministerium, Sept. 2006)
Diesen Gedanken greift das GZE auf, in dem es in Form von Förderstunden und mit Hilfe eines Nachhilfesystems (Projekt „Schüler helfen Schülern“) leistungsschwächere Schüler unterstützt.
Ebenso in den Blick genommen werden aber auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.
Die Schule versucht diese zu motivieren und ihnen Möglichkeiten zu einer positiven persönlichen Entwicklung zu geben.
Dies geschieht zum einen durch zahlreiche Angebote, wie durch die Förderung durch Enrichment (Enrichmentprogramme seit 2008/2009), bilingualen Unterricht (Englisch) und die Vorbereitung auf das französische Sprachdiplom DELF.
Zum anderen wird dieses Konzept durch eine Schulphilosophie unterstützt, die die Eigenständigkeit und Kreativität der Schülerinnen und Schüler fördert. So wird beispielsweise das Mitbestimmungsrecht der Schülerinnen und Schüler durch einen Schülerrat unterstützt, von Schülerinnen und Schülern initiierte Projekte werden begrüßt und interkulturelle Kontakte werden durch verschiedene Austauschprogramme ermöglicht.
2006 gründete das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht zusammen mit den Grundschulen Ofen, Friedrichsfehn und der Grundschule Am Wiesengrund in Bad Zwischenahn einen Kooperationsverbund (KOV) „Hochbegabung“. In regelmäßig stattfindenden Sitzungen tauschen sich seither die KOV-Schulen aus und arbeiten an einem gemeinsamen Konzept. Dadurch können besondere Begabungen (die nicht zwingend mit hervorragenden Zeugnisnoten einher gehen) früh erkannt, individuell gefördert und weiterentwickelt werden.
(NWZ-Artikel „Zehn Prozent sind hochbegabt“, Juni 2009)