Drogen
Wie Sie Ihre Kinder ermutigen können,
Drogen zu nehmen
(nach: Blobel / Wurz, zitiert von W. Schmitt, Fachstelle Sucht, Bad Zwischenahn)
o Hören Sie Ihren Kindern niemals zu – sprechen Sie über sie, aber niemals mit ihnen.
o Vermeiden Sie es, sich in der Familie zusammenzusetzen.
o Schaffen Sie Familientraditionen, auf die sich Ihre Kinder womöglich noch freuen, ab.
o Untergraben Sie die Rolle Ihrer Erziehungspartnerin / Ihres Erziehungspartners, und lassen sie / ihn keinen Einfluss gewinnen.
o Legen Sie Wert auf die äußere Form, und lassen Sie die Finger von lästigen „Werte-Diskussionen“.
o Schützen Sie Ihre Sprösslinge vor eigenen Erfahrungen z.B. mit Kälte, Müdigkeit, Abenteuer, Kränkung, Experimenten, Risiken, Bekannt- und Freundschaften, Herausforderungen etc.
o Halten Sie Ihren Kindern immer wieder einen Vortrag über die Gefährlichkeit von Drogen – Ihr eigenes Verhalten spielt dabei keine Rolle.
o Setzen Sie klare Prioritäten für die Bedeutung von materiellen Werten für Ihr Leben und das Ihrer Familie.
o Erwarten Sie von Ihren Kindern, dass sie in ihrem späteren Leben einmal all das verwirklichen, von dem Sie immer geträumt haben.
o Sehen Sie in Ihrem Kind den „Winner-Typ“, und erwarten Sie das auch von ihm.
o Stellen Sie kleinere Gesetzesüberschreitungen Ihrerseits z.B. im Straßenverkehr im Beisein Ihres Kindes als Kavaliersdelikt dar, die doch keiner merkt.
o Lassen Sie Ihre Kinder niemals selbst Verantwortung übernehmen, kümmern Sie sich um alle Angelegenheiten selbst.
o Gehen Sie wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt.
o Lösen Sie die Probleme für Ihre Kinder – treffen Sie für sie die Entscheidungen.