Focus-Wettbewerb
Unsere AG hat im Rahmen der Projekttage im Jahre 2008 die Ergebnisse der Arbeit an einem Projektn der Zeitschrift Focus pärsentiert. Im Folgenden gibt es noch einmal ein Überblick über das Projekt und die Ergebnisse.
Auszug der Projektbeschreibung von Focus:
Bei „Schule macht Zukunft“ geht es in diesem Jahr um die Herausforderungen des Klimawandels. Die Veränderung des Weltklimas ist ein natürlicher Prozess und so alt wie die Erde selbst. Die globale Erderwärmung, ist jedoch mit höchster Wahrscheinlichkeit menschengemacht. Wie diese Veränderung genau aussehen wird, ist momentan kaum absehbar. Wenn unsere Lebensweise aber über das Klima von morgen entscheidet, sind wir in der Verantwortung: Es liegt dann an uns, die Zukunft klimafreundlich zu gestalten. Die Frage ist: Was kann jeder Einzelne, was können wir gemeinsam tun? Mit welchen Ideen und Visionen begegnen wir dem Klimawandel.
Die Schülerteams können Projekte aus den folgenden Bereichen eingereichen: Naturwissenschaft und Forschung, Technik und Wirtschaft, Information und Kommunikation, Wissenschaften und Politik, Medien und Sprache sowie Umwelt und Leben. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden als Website ausgearbeitet und einer breiten Öffentlichkeit live präsentiert.
Thema
Unser Thema dafür wird die über CO2-Einsparungsmöglichkeiten an unserer Schule sein. Dazu arbeiten wir während der Projektphase an einer Definition für das Wort "Klimaschule" und versuchen so unseren Schulalltag klimafreundlich zu gestalten. Außerdem soll eine Photovoltaikanlage geplant und später am Dach der Hauptschule montiert werden (-> mittlerweile ander, siehe hier).
Abschlussbericht für den Focuswettbewerb
Ziel unseres Projektes ist es zu prüfen, ob unsere Schule in eine sogenannte „Klimaschule“ umgewandelt werden kann. Mit „Klimaschule“ meinen wir eine Schule, die versucht ein klimaneutrales Verhalten zu erreichen.
Dazu haben wir zuerst Informationsmaterial in Form von Zeitungsausschnitten, Zeitschriften, Büchern und Filmen gesammelt. Diese sehr umfangreiche Sammlung haben wir archiviert und zu einer Art Bibliothek zusammengefasst, auf die die Schüler jederzeit Zugriff haben.
Des Weiteren haben wir eine Energie- und CO2-Bilanz unseres Schulbetriebes erstellt. Dazu haben wir Fragebögen zu den Verkehrsmitteln der Lehrer und Schüler erstellt und verteilt. Leider gab es nur sehr wenige Rückmeldungen von den Schülern, weswegen wir diesen Teil demnächst auf eine andere Art und Weise wiederholen werden. Doch durch die Lehrerumfragebögen war es uns trotzdem möglich eine relativ genaue Bilanz zu erstellen, in die dann auch noch der Stromverbrauch und der Heizungsbetrieb mit eingeflossen ist. Durch diese Aktion wollen wir Möglichkeiten aufdecken, mit denen Energie eingespart werden kann, so dass wir eine klimaneutrale Schule werden können.
Um auch im Schulalltag Energie einsparen zu können, bilden wir Energiescouts aus, die auf die klimafreundliche Verwendung von Licht, Wasser und Heizung achten.
Während der Vorbereitung auf die Präsentation als Wettbewerbsbeitrag haben wir zusätzlich in verschiedenen Schülergruppen gearbeitet, die sich um folgende Themen gekümmert haben:
- Ursachen, Belege, Auswirkungen und politische Gegenmaßnahmen des Klimawandels
- Klimaschutz im Schulalltag (Überlappung mit Energiescouts)
- Energiesparmöglichkeiten im Alltag
- Grundlagen von PV-Anlagen
Die Ergebnisse haben wir dann in einer einheitlichen Präsentation zusammengefasst und vor der Öffentlichkeit vorgetragen.
Als größte unserer Aktionen haben wir mit Aleo-Solar eine Bürgersolaranlage geplant. Diese sollte auf dem Hauptschuldach montiert werden, etwa 120.000 € kosten und eine Spitzenleistung von 30kWp haben. Die Finanzierung sollte über Beteiligungen von Bürgern laufen, indem sie einen Betrag einzahlen und dann später mit Zinsen, die wir durch die Anlagenrendite bezahlen, zurückbekommen. Als wir allerdings das erste Angebot erhielten, mussten wir leider feststellen, dass diese Anlage für Investoren nicht attraktiv genug wäre, da die Rendite durch folgende Faktoren auf das Niveau einer Bankanlage herabsank:
- Wenig Platz durch Aufbauten und Blitzschutz
- Lange Kabelwege
- Keine Erweiterbarkeit
Deswegen haben wir uns entschieden auch die anderen Dachflächen des Schulkomplexes (Realschule, Sport- und Turnhalle, Schwimmhalle) auf Tauglichkeit zu überprüfen. Eine weitere Idee war, auf Dünnschichtmodule umzusteigen, die zwar weniger Ertrag bringen, allerdings billiger sind und auch auf kleineren/schwierig bebaubaren Flächen wie dem Dach der Hauptschule angebracht werden könnten.
Zusätzlich zu dem Vorangegangenen haben wir einen Vortrag über den Klimawandel im Nordwesten von Prof. Schirmer organisiert, der im Forum unserer Realschule stattfinden wird. Mit solchen Veranstaltungen wollen wir auch der Öffentlichkeit den Klimawandel näher bringen.
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