Musical-AG

Von Düsselgart nach Elmenscheps


Ein theatralisch-musikalischer Umzug in die Provinz

Nach einer Idee von Kristina Wirsching
geschrieben von Tanja Bosse, Melanie Gehrke, Inken de Graaff, Sönke Liepelt, Bernd Munderloh, Maren Oehl, Geske Westera, Kristina Wirsching

Gespielt, gesungen und getanzt von Schülern, Lehrern und Eltern des GZE

Zur Handlung

Dipl. Ing. Norbert d’Argent-Schulz, der mit seiner Familie in der Großstadt Düsselgart lebt, bekommt eines Tages den Auftrag eine Fabrik für elektrische Kleinmotoren auf gemeindeeigenem Gelände in Elmenscheps zu bauen und anschließend zu leiten.

Der Bürgermeister der Gemeinde, Hermann Stamer, hat dieses Geschäft eingefädelt um Arbeitsplätze in der Gemeinde zu sichern. Er ist mit seiner Familie eine Art Patenfamilie für die Großstädter.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in Elmenscheps, die vornehmlich Daphne (Ehefrau) und Chantal (ältere Tochter) d’Argent-Schulz betreffen, kommen sich beide Familien – vor allem durch ihre jeweiligen Kinder Jannes und Chantal - näher.

1. Szene
Bei Familie d’Argent-Schulz in Düsselgart.

2. Szene
Bei Familie Stamer in Elmenscheps

3. Szene
Ankunft in Elmenscheps

4. Szene
Willkommensessen bei Stamers.

5. Szene
In der Schule

.........................…......P a u s e..................................

6. Szene
Scheunenfete mit Talentshow

7. Szene
Zu Hause bei Stamers und d’Argent-Schulz’

8. Szene
Im Supermarkt

9. Szene
Beim Rockkonzert

DarstellerInnen

Daphne d’Argent-Schulz..........................................................................................Maren Oehl
Geske Westera
Norbert d’Argent-Schulz........................................................................................Arnd Frerichs
Chantal d’Argent-Schulz......................................................................................Melanie Gehrke
Jacqueline d’Argent-Schulz.....................................................................................Lisa Jeddeloh
Rosi Stamer..................................................................................…........…………....Stefanie Große
Hermann Stamer.....................................................................................................Hans Janssen
Berta Stamer...........................................................................…...…........................Petra Lausch
Jannes Stamer.........................................................................................................Lutz Janning
Michaela Stamer....................................................................................................Martina Ahlers
Frau Weber………………………………………………….............................................................…..Juliane Smalla
Meike..................................................................................................................Inken de Graaff
Merle....................................................................................................................Geske Westera
Lena.......................................................................................................................Julia Wachner
Sabine........................................................................................................................Maren Oehl
Olaf......................................................................................................................... Dirk Brunken
Ben..................................................................................................................... Martin Wachner
Saskia........................................................................................................................Teresa Hohn
Johnny.................................................................................................................... Sönke Liepelt
Bruno Dersch...................................................................................................... Bernd Munderloh

Musical-Band: Philip Berger (Gitarre), Sarah Brendes (Klavier), Stefanie Große (Tenor-Saxophon), Elisabeth Grünewald (Cello), Ole Lehmkuhl (Schlagzeug), Sönke Liepelt (Bass), Benjamin Licht (Gitarre), Matthias Rohde (Bass), Pia Twelker (Alt-Saxophon), Maria Wagner (Querflöte)

Arrangements und Leitung der Band: .............................................................Sönke Liepelt

Bühnenbild: .........................................................Grundkurs Kunst (Ltg.: Angelika Feldhege)

Choreographie von „Everyday People“:…………………….......................………. Marissa K. Munderloh

Illustration des Programmheftes:................................................................Kristina Wirsching

Kostüme:...........................................................................................Kristina Wirsching u.a.

Technik: ....................................................................................................Hergen Schmidt

Licht:........................................................ Tim Blankenburg, Henning Mester, Hergen Schmidt

Service: Luisa Brucksch, Jonna Fichtner, Janina Gerke, Louisa Oeltjenbruns, Lilly Tauch, Alina Vogel

Regie: .......................................................................................................Bernd Munderloh






Von der Idee zur Aufführung


Ein Musical schreiben und mit Schülern, Eltern und Lehrern aufführen: Dieser Plan stand schon lange vor der tatsächlichen Umsetzung fest. Doch erst im Sommer 2007 wurde der Plan in die Realität umgesetzt, als sich zunächst Herr Munderloh mit einer Gruppe von Schülerinnen traf, um eine passende Idee zu finden. Kristina hatte diese schließlich, doch das war erst der Anfang. „Wie sollen die einzelnen Szenen aussehen? Und wie entscheidet man, welche Namen die Personen tragen? Welche Personen gibt es überhaupt, und wie hängen diese zusammen? Welche Musikstücke passen denn zu unserer Idee?“ etc. Der Schluss war das größte Problem...

In den Sommerferien 2007 wurden dann von einer Gruppe Schülerinnen sowie Herrn Munderloh und Herrn Liepelt die einzelnen Szenen des Musicals geschrieben. Unterbrochen wurde die „Schreiberei“ lediglich durch Anhören verschiedener Songs, die zu unserem Musical passen würden. Und auch bei den Songs gab es noch einiges zu tun, denn schließlich sollten sie perfekt passen und so wurden viele Songtexte auf unser Musical zugeschnitten. Endlich nahm unsere Idee Form an. Viele Schülerinnen wollten am Musical teilnehmen und wurden deshalb durch ein Casting geschickt. Vor der vierköpfigen Jury musste ein Werbespruch vorgetragen, ein Song präsentiert und letztlich nach drei unterschiedlichen Rhythmen getanzt werden.

Aufgrund des Mangels an männlichen Interessenten wurden einige Jungs einfach „überfallen“ und zu ihrem Glück „gezwungen“. Doch bereits nach kurzer Zeit waren auch unsere Männer mit vollem Eifer dabei.

Auch mögliche Bandmitglieder mussten erst angesprochen werden. Schließlich hatte Herr Liepelt die passende Band zu unserem Musical zusammengestellt, denn was wäre ein Musical ohne Musik „live“? Als beide Gruppen schließlich feststanden, begann die richtige Arbeit: Proben, üben, tanzen, singen, Lieder arrangieren, spielen, Textstellen ändern und wieder proben, üben, tanzen...
Da einige vorgesehene Darsteller zeitliche Probleme bekamen, mussten sogar Rollen kurzfristig neu besetzt werden.

Unsere getrennten Proben (Schaupieler und Band) fanden mittwochs in der 9./10. Stunde statt und haben natürlich nicht ausgereicht, gerade weil die Band und die Schauspieler nie zusammen proben konnten. Deshalb verbrachten wir alle zusammen ein ganzes Wochenende im Januar mit intensiven Proben in Steinkimmen.

Alle Szenen durch gehen, alle Musikstücke proben und schließlich alles zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen: Das war unser Ziel. Doch nicht nur dies hat am Sonntagvormittag wunderbar geklappt, sondern unsere ganze Gruppe hat super zusammengepasst und es wurde viel gelacht. Von diesem Wochenende bestärkt, war die Motivation groß. Weitere Wochenendproben halfen schließlich, unser Stück zu einem großen Ganzen zu formen!

Heute Abend sehen Sie also das Ergebnis aus einer langen Vorbereitung. Wir hoffen, Ihnen einen lustigen und kurzweiligen Abend bieten zu können.

Viel Spaß dabei!

Maren Oehl

„Everyday People”
(Sly and the Family Stone)


Sometimes I'm right and I can be wrong
My own beliefs are in my song
The teacher, the farmer, the drummer and then
Makes no difference what group I'm in

I am everyday people, yeah yeah

There is a blue one who can't accept the green one
For living with a fat one trying to be a skinny one
And different strokes for different folks
And so on and so on and scooby dooby doo-bee
Oh sha sha - we got to live together

I am no better and neither are you
We are the same whatever we do
You love me you hate me you know me and then
You can't figure out the bag l'm in

I am everyday people, yeah yeah

There is a long hair that doesn't like the short hair
For bein' such a rich one that will not help the poor one
And different strokes for different folks
And so on and so on and scooby dooby doo-bee
Oh sha sha-we got to live together

There is a yellow one that won't accept the black one
That won't accept the red one that won't accept the white one
And different strokes for different folks
And so on and so on and scooby dooby doo-bee
Oh sha sha-we got to live together

I am everyday people

 

ABSATZ !
(Nach „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten)
Arrangements: Sönke Liepelt
Text: Bernd Munderloh

Jacqueline:

1. Das ist wirklich saudumm, das ist wirklich Pech
So ein Absatz kann ja brechen, ist ja auch nicht aus Blech.
Dieses muss man dir erklären, weil du wirklich wenig weißt.
Pumps im Dorfe, das bedeutet: hoher Schuhabsatzverschleiss!

Dein Ungeschick ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Hochhackigkeit sehnt sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dein Schuhwerk anzupassen
Denn dafür nahmst du dir ganz einfach keine Zeit.
Ohoho: ABSATZ!

Norbert:

2. Und nun ist’s vollendet, es läuft die Produktion.
Die Maschinen laufen rund und - jeder kriegt hier Lohn.
Keiner geht uns auf die Nerven, keiner geht uns auf den Keks
Wir geben Arbeit für alle hier – es lebe Elmenscheps!

Mein Chef will immer noch viel mehr von den Motoren.
Vermarkten und verkaufen – das sieht doch jedes Kind.
Zur Not bau’n wir noch mehr an kleinen Vibratoren
Damit der Absatz auf den Kontinenten stimmt.
Ohoho: ABSATZ !

Frau Weber:

3. Dürrenmatt ist wirklich klasse, er liest sich ja so leicht –
Ob Novelle oder Drama, niemals wirkt er seicht.
Manches muss man euch erklären, weil ihr noch nicht alles wisst
Doch ihr werdet ihn verschlingen, weil er wirklich sehr gut ist.

Schreibt eure Inhaltsangaben so knapp wie möglich,
Denkt an die Regeln, die ich euch schon einmal gab.
Benutzt das Präsens, macht’s nicht spannend, folgt beim Schreiben
Meinem schon oft geäußerten wichtigen Rat:
Ohoho: ABSATZ!

 

Bernd Munderloh, Sönke Liepelt
Musical und Band AG Leiter
Gymnasium
Bad Zwischenahn-Edewecht

Bad Zwischenahn, den 13.02.08

 

Die folgenden Fotos wurden bei der Generalprobe und am folgenden Premierenabend aufgenommen. Mit den Pfeilen am rechten und linken Bildrand kann man vor- und zurückblättern. Die Akteure des Musicals können bei Herrn Baroke eine CD mit allen Aufnahmen in hochauflösender Qualität zum Kopieren erhalten.

Generalprobe am 27.02.2008

Fotos von Winfried Baroke



Premiere am 28.02.2008

Fotos von Winfried Baroke

Vorbericht zum Musical in der SONNTAGSZEITUNG Ammerland vom 17.02.2008downloads: 67 | type: jpg | size: 361 kB
Musikalischer Umug aus der Großstadt aufs Land (NWZ vom 27.02.2008)downloads: 77 | type: pdf | size: 739 kB
Erfolgreiche Premiere beim Schultheater (NWZ vom 05.03.2008)downloads: 68 | type: pdf | size: 710 kB