Sport
Jugend trainiert für Olympia: Berlin - Finale knapp verfehlt
Die Schulmannschaft des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht hatte sich mit dem Sieg im Bezirksfinale im Arenshorster Golfclub für das Niedersachsenfinale im GC Burgdorf qualifiziert. Die fünf Spieler – allesamt Mitglieder des Zwischenahner Golfclubs Am Meer – reisten mit einer Außenseiterchance in die Nähe von Hannover. Als Favorit war das Gymnasium Hamburg Hittfeld angereist, aber auch die Hannoveraner Schulen aus Garbsen und Burgwedel musste man wegen des Heimvorteils auf der Rechnung haben. Das galt auch für die Mannschaft aus Vechta, die im Bezirksfinale nur knapp bezwungen werden konnte. Nachdem die ersten Spieler nach 18 Loch wieder im Clubhaus waren, zeigte sich, dass die Abstände bei den einstelligen Spielern sehr knapp waren. Lennard Adler-Garbe, Janosch Hayen und Gardon v. Seggern, der im Bezirksfinale die beste Runde aller Teilnehmer gespielt hatte, erspielten in Burgdorf gute Rundenergebnisse und wahrten somit die Chance auf eine vordere Platzierung. Ihre gute Form zeigten anschließend auch Markus Kroeg und Kai Wehnemann. Beide bestätigten auf dem schwierigen Burgdorfer Golfplatz ihr Handicap, was nach anhaltenden Regenfällen und einer längeren Spielunterbrechung aufgrund eines Gewitters nicht zu erwarten gewesen war. Es zeigte sich allerdings, dass vor allem die Hittfelder Schüler mit den schwierigen Bedingungen ebenso gut zurecht kamen wie unsere Zwischenahner Jungen. Diese konnten den knappen Rückstand nach den ersten Einzeln nicht mehr aufholen. Gegen Ende des Turniertages wurde deutlich, dass das Gymnasium Hittfeld, das nur mit einstelligen Spielern angereist war, den Vorsprung vor allen anderen Mannschaften noch vergrößern konnte. Dieses Ergebnis wurde sicherlich durch den Spielmodus – es wurde ein reines Brutto-Zählspiel durchgeführt, bei dem alle Schläge gewertet werden – begünstigt.

M. Kroeg, L. Adler-Garbe, G.v.Seggern und J.Hayen warten am 18. Grün auf den letzten Putt von K.Wehnemann
Trotzdem hatten unsere Golfer nach der Addition aller Spielergebnisse allen Grund zum Strahlen: Nach dem Abzug der Streichresultate hatte nur das Gymnasium aus Hittfeld weniger Schläge als das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht, das somit den zweiten Platz belegte und als zweitbeste Schule Niedersachsens nur denkbar knapp die Reise zum Bundesfinale nach Berlin verfehlte.

Strahlende Gesichter: o.R.v.l.: Gardon v. Seggern, Kai Wehnemann, Janosch Hayen u.R.v.l.: Markus Kroeg, Lennard Adler-Garbe