Bilingual
Schuljahr 2011/12 - Klassenstufe 8
Der im Schuljahr 2010/11 begonnene Kursus des bilingualen Unterrichts aus Klasse 7 konnte im neuen Schuljahr in Klasse 8 nur in der Gruppe Gar weitergeführt werden, da die Schülerfrequenz unterhalb eines noch zumutbaren Wertes lag. Nach Aussagen der SuS lag der Hauptgrund für die Abmeldungen die zunehmende Arbeitsbelastung in den anderen Fächern, die man gemeinhin mit dem G8 - Stress-Phänomen identifiziert. So sahen sich die SuS, trotz akzeptabler Leistungen im Bili EK, nicht mehr in der Lage, die zusätzlichen Belastungen durch die englische Sprache (z. B. Vokabellernen) zu schultern, da auch die Fremdsprachen insgesamt ihr Anspruchsvolumen beständig erhöhen. Als Konsequenz werde ich in den von mir betreuten Klassen eine Einheit auf Englisch abhalten (Modul). Dieses Modul wird so gestaltet sein, dass seine Signifikanz in Bezug auf z. B. die Frage der Notengebung nur marginal sein wird.
Bilingual - Chance und Herausforderung
Das Stichwort "Zukunftsorientierung" wird immer wichtiger. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die vom Gymnasium angestrebte Studierfähigkeit ist die Fähigkeit, sich gut auszudrücken. Wer zudem dies noch auf Englisch kann (auch Französisch, Spanisch, Russisch und bald auch Chinesisch und Japanisch), gilt als gut gerüstet. Und jedem Vater oder jeder Mutter ist klar, dass im rohstoffarmen Deutschland Bildung der Hauptrohstoff ist (auch wenn der Staat viel dafür tut, diesen sinnlos zu verschleudern). Englisch als bloßes "Vehikel" zur Kommunikation, nicht als benotetes Fach, nicht nach strengsten Regeln der Grammatik und der Lexik, sondern einfach als Mittel, Informationen jeglicher Art zu transportieren - das ist das Ziel des bilingualen Unterrichts.
Information
Das Neueste in Kürze (und danach allgemeine Informationen zum Fach)
Das Lehrwerk dazu gibt es in der Buchausleihe oder zum Privatkauf:
Diercke Geography for bilingual classes, Volume 1, Westermann Verlag, Braunschweig 2007, ISBN 978-3-14-114011-8.
Das ebenfalls angebotene Workbook (ISBN 978-3-14-114811-4) wird für Übungszwecke empfohlen. Die Anschaffung eines eigenständigen Wörterbuchs ist unnötig - die Vokabeln, die notwendig sind, werden aufbereitet für die Schülerhand verteilt.
Als Lehrkräfte stehen generell Frau Gardewin (ehemals Hartmann), Herr Bollwerk und ich zur Verfügung.
Bilingual bedeutet, dass bestimmte Fächer auf Englisch unterrichtet werden. Das kann über längere Zeiträume oder für eine Unterrichtseinheit gelten. Hier ein ganz kurzer Überblick zum Status quo.
Das Fach Erdkunde wird z. Zt. in Klasse 7 an beiden Standorten auf Englisch unterrichtet. Da Lehrer, Eltern und Schüler/innen wissen, wie anstrengend der "normale" Schulalltag ist, hat sich die Schulleitung bereit erklärt, eine zusätzliche Gruppe -bilingual- neben den jeweiligen Klassen einzurichten, so dass Schüler/innen, die mehr als das übliche Programm machen wollen, keine zusätzliche zeitliche Belastung haben sollen. Der Unterricht findet daher parallel zum deutschsprachigen Kursus in Bad Zwischenahn und Edewecht statt. Da Erdkunde in der Klasse 7 und 8 in der Stundentafel mit 1 Stunde vertreten ist, wird der Unterricht epochal gegeben.
Überlegungen sind auch im Gang, englischsprachige Angebote in anderen Fächern über Module laufen zu lassen. Dies bedeutet, dass geeignete Einheiten in z. B. Biologie, Physik, Chemie, Musik und Sport für einen bestimmten Zeitraum (4-6 Wochen) auf Englisch unterrichtet werden. Bevor dies tatsächlich Wirklichkeit wird, werden die Eltern und Schüler nicht nur informiert, sondern in den Entscheidungsprozess auch einbezogen.
Es gibt zum Glück an unserer Schule eine Reihe von Kollegen und Kolleginnen, die ihr Fach auf Englisch unterrichten können, so dass neben Erdkunde (Frau Hartmann, Herr Bollwerk und ich) auch andere Mosaiksteine des Sachfachunterrichts in der Fremdsprache gelegt werden können. Jeglicher Erfolg unser Bemühungen, also der der engagierten Lehrer/innen, hängt natürlich davon ab, dass Eltern und Schüler/innen erkennen, wie wichtig dieses Angebot ist.
Natürlich können Sie mich auch via Internet (puz@gze-ni.de), Fon (04403-59407) oder Zettel in mein Fach im GZE kontaktieren.
Joachim L. Puzik
Warum eigentlich Englisch?
Englisch ist die Wirtschaftssprache der westlichen (und auch von großen Teilen der östlichen) Welt. In Deutschland laufen allein 115 englischsprachige Programme des DAAD an deutschen Universitäten in Englisch. Jede Universität, die auf sich hält, hat nicht nur Anglistik und Amerikanistik, wo tatsächlich manchmal auch auf Englisch/ Amerikanisch parliert wird, im Programm, sondern weist zunehmend Studiengänge auf, die man in der Zielsprache Englisch studieren kann. Private Universitäten sind sowieso überwiegend fremdsprachig ausgerichtet.
Je mehr Englisch man also macht, selbst auf "so kleiner Flamme" , desto besser ist es für das spätere Fortkommen - im wahrsten Sinne des Wortes, denn man kommt dann auch reibungsloser weiter fort.
Der FAZ Hochschulanzeiger bietet einen Englischtest in der Form, wie er als Vorabinformation dienen kann, ob es denn ausreicht, sich dem TOEFL, IELTS oder einem anderen Test als Studienvoraussetzung zu stellen. Vorsicht - er ist nicht ganz einfach (vielleicht mal die Eltern ranlassen (und ihnen dann helfen)). Hier kommt man zu ihm (Zip- entpacken).
Im Wirtschaftsleben, so die Aussage einer Gruppe von Personnel Managers, ist Englisch als Fremdsprache nicht mehr erwähnenswert - es gilt als Muttersprache. Daher auch mein Tipp: Kann Ihr Kind eine weitere Sprache (Polnisch, Russisch, etc.), so sollte diese Sprache unbedingt weiter beibehalten (d. h., gesprochen) werden.
Hier finden Sie eine Information zur Erstellung von guten Präsentationen (presentations) - also eine Art Handbuch.
Interessiert an einer Kurzdarstellung -- dann Powerpoint-Präsentation zum bilingalen Unterricht.
Hier finden Sie (und Ihre Kinder) ein Kreuzworträtsel zum Thema Vulkanismus.